Rosenburg: Kraftwerkspläne auf dem Prüfstand. Rosenburger Projekt für die Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht.

Erstellt am 06. Juli 2017 (05:49)
EVN
Der aktuelle Bestand der Wehr beim Kraftwerk Rosenburg, für welches nun die Umweltverträglichkeitsprüfung in die Wege geleitet wurde.

Der behördliche Genehmigungsprozess rund um die Modernisierung des historischen Kleinwasserkraftwerks Rosenburg muss im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) stattfinden. Nun erfolgte die Einreichung der EVN für dieses Genehmigungsverfahren.

„Wir haben uns in den letzten Monaten noch einmal intensiv mit dem Standort auseinandergesetzt und das Projekt weiter optimiert“, verweist EVN-Sprecher Stefan Zach auf professionelle Planung. So wird die Erhöhung der Staumauer mit rund 1,6 Metern deutlich geringer ausfallen als zuerst geplant.

Der Detailausarbeitung ging ein intensiver Austausch mit Fachexperten voraus. Zahlreiche NGOs (WWF, Naturschutzbund, Umweltdachverband) wurden zum Dialog geladen. Aufgrund der nun folgenden Prüfung der Einreichunterlagen rechnet man mit einer Genehmigungsverhandlung Mitte 2018.

Das KW Rosenburg erzeugt seit 1907 Strom. 2002 wurde die alte Wehranlage beim Hochwasser größtenteils zerstört, danach provisorisch erneuert. Die EVN möchte den historischen Kraftwerksstandort Rosenburg modernisieren, wodurch statt bisher 1.200 bis zu 2.300 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden könnten.