Kindergarten in Gars bleibt offen. Für bis zu 60 Kinder ist in den Sommermonaten vorgesorgt.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 26. Juni 2020 (05:04)
Paula Uitz (links) als Resortzuständige, Bürgermeister Martin Falk und Sachbearbeiterin Sabine Steiner haben einen Plan für die Ferienbetreuung der Kindergarten-Kinder ausgearbeitet.
R. Kornell

Eine rasche Lösung hatte Bürgermeister Martin Falk vor zwei Wochen in der NÖN versprochen – und Wort gehalten. Vor wenigen Tagen präsentierte er mit Vizebürgermeisterin Paula Uitz als Zuständige für den Bereich Kindergärten und Schulen und Sachbearbeiterin Sabine Steiner den „Fahrplan“ für die Sommermonate.

„Wir waren sehr positiv überrascht, dass so viele Kinder in den Ferien den Kindergarten besuchen wollen“, berichtet Falk im NÖN-Gespräch. „Nach unseren Erhebungen werden es zwischen 30 und 60 Kinder in den neun Wochen, wo durchgehend geöffnet ist, sein.“

In den ersten drei Ferienwochen werden um die 50 Kinder in fünf Gruppen im Kindergarten Spitalgasse, in den letzten drei Wochen zwischen 57 und 60 Kinder – das entspricht fast genau der Hälfte der insgesamt 120 in beiden Betreuungseinrichtungen – im Kindergarten Rainharterstraße in jeweils fünf Gruppen von Pädagoginnen und Helferinnen des jeweiligen Hauses betreut.

Keine Bestätigung vom Arbeitgeber notwendig

In der vierten bis sechsten Woche, wo bis jetzt immer der Kindergarten geschlossen hatte, bleibt diesmal jener in der Rainharterstraße offen, wo zwischen 31 und 36 Kinder von einer Pädagogin, die sich als einzige von sechs freiwillig gemeldet hat, und Helferinnen unter ihre Obhut genommen werden. „Für diese Zeit braucht es keine Bestätigung des Arbeitgebers“, betonen Falk und Uitz, „das wird anderswo viel strenger gehandhabt. Wer kommen will, konnte es schon in der Corona-Zeit tun, das gilt auch in den Ferien.“
Geöffnet ist der jeweilige Kindergarten in den ersten fünf Wochen von 7 bis 13 Uhr, in der sechsten Woche Montag und Dienstag bis 16 Uhr, Mittwoch bis Freitag bis 13 Uhr, und in den letzten drei Wochen Montag bis Donnerstag von 7 bis 16 Uhr und am Freitag bis 15 Uhr.

Kein Bedarf nach Betreuung besteht in den Schulen, die Volksschule wird im September bezüglich Nachmittagsbetreuung entscheiden, in der Sportmittelschule dürfte es wie schon viele Jahre bisher auch heuer keinen Bedarf geben. „Und für ,Notfälle‘ steht ja auch die Kindertagesgruppe Sonnenschein offen“, bringt Uitz eine weitere Möglichkeit ins Gespräch.