Feuer gloste 14 Tage lang!. Glut hielt sich im Boden. Wind entfachte Feuer. Drei Wehren im Einsatz.

Erstellt am 02. Juli 2014 (06:31)
NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

Kurios! Fast 14 Tage, nachdem ein Pernegger Pensionist (77) im Wald in der Riede „Heiden“ in Wappoltenreith Äste von gefällten Käferbäumen verbrannt hatte, lösten Glutreste einen Brand aus.

Nach eigenen Angaben fällte der Mann um den 11. Juni herum zwei Käferbäume und verbrannte die Äste an Ort und Stelle im Wald. Die heiße Asche löschte er noch mit Wasser ab, ehe er den Wald verließ.

Brand letztlich auf fast 5.000 m

Infolge der Trockenheit hatte sich aber offenbar unter der Feuerstelle ein Glimmbrand im Waldboden entwickelt und großflächig ausgebreitet. Der Wind, der am 25. Juni stark wehte, brachte einige Bäume, deren Wurzeln bereits verbrannt waren, zum Umfallen und entfachte das Feuer an mehreren Stellen gleichzeitig. Die vom Brandgeschehen betroffene Fläche war schließlich fast 5.000 m groß!

Die Feuerwehren Wappoltenreith, Irnfritz und Trabenreith bekämpften die Flammen, was unter anderem dank in Güllefässern herbeigeschafften Wassers gelang. Bei den Erhebungen wurde bekannt, dass einige Menschen in der Region bereits seit mehreren Tagen einen unerklärlichen Brandgeruch wahrgenommen hatten …