Abschied nach 37 Jahren von Verwalter Heimberger. Feuerwehr Hötzelsdorf: Josef Heimberger übergab Funktion an Sohn Lukas. Martin Forster bleibt weiter Kommandant.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Februar 2021 (04:08)
Bei der Neuwahl des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr Hötzelsdorf: Claus Grubauer, Walter Fröhlich-Sindelir, Bürgermeister Johann Glück, Josef Heimberger, Kommandant Martin Forster und Lukas Heimberger.
privat

Nach 37 Jahren in seiner Funktion zog sich Verwalter Josef Heimberger im Rahmen der Neuwahl des Kommandos der Feuerwehr Hötzelsdorf aus dem Führungsteam zurück. Zu seinem Nachfolger wurde mit Lukas Heimberger übrigens sein Sohn bestellt.

Bei der Wahl, die unter Vorsitz von Bürgermeister Johann Glück über die Bühne ging, gaben 37 der 41 wahlberechtigten Mitglieder ihre Stimme ab. Kommandant Martin Forster und sein Stellvertreter Walter Fröhlich-Sindelir wurden einstimmig wiedergewählt. Die Funktion des Stellvertreters des Verwaltungsdienstes übernimmt Claus Grubauer und macht das Führungsteam komplett. Forster bedankte sich besonders bei Josef Heimberger, der das Verwalter-Amt 1984 antrat und jetzt diese Funktion in jüngere Hände legte.

Bilder wie dieses vom Hötzelsdorfer Feuerwehrlauf 2018 soll es auch 2021 wieder geben.
Archiv/Weikertschläger

Für die Hötzelsdorfer Wehr waren die vergangenen fünf Jahr durchaus ereignisreich. Mit dem Ankauf eines gebrauchten Rüstlöschfahrzeuges (RLFA 2000), das das Tanklöschfahrzeug und das Rüstfahrzeug ersetzt, wurde der Fuhrpark modernisiert. Zusätzlich konnte damit auch eine Einsparung bei den Erhaltungskosten erreicht werden.

Feuerwehrlauf soll 2021 wieder stattfinden

Aber auch an sportlicher Front war die Wehr aktiv, bereits vier mal wurde der Hötzelsdorfer Feuerwehrlauf abgehalten. Die geplante fünfte Auflage fiel im vergangenen Jahr Corona zum Opfer. „Der Lauf ist eine Veranstaltung für Jung und Alt, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt“, hofft Forster darauf, 2021 den Lauf wieder abhalten zu können.

In den vergangenen drei Jahren konnten insgesamt sechs neue Mitglieder angelobt werden. „Der motivierte Nachwuchs brachte frischen Wind in die Wehr und erweckte auch die Wettkampfgruppe aus ihrem Dornröschenschlaf“, freute sich Forster, der auch die Bedeutung der Ausbildung seiner Florianis betonte. Sei es die Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger im Übungscontainer, eine Schulung über das Brandverhalten und die Gefahren beim Innenangriff, eine Schulung über Elektrofahrzeuge und deren Gefahren beim Einsatz, aber auch Übungen für die Menschenrettung aus Kraftfahrzeugen nach Verkehrsunfällen, seine Mitglieder investieren laut Martin Forster nach dem Motto „freiwillig und doch professionell“ sehr viel Freizeit in die Aus- und Weiterbildung.