Bürgermeisterin Allram: „So hart trifft uns das nicht“. Brunner Bürgermeisterin Elisabeth Allram über die zwar getrübte, aber nicht trostlose Lage.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 04. April 2021 (04:20)
Elisabeth Allram geht auf das Finanzjahr 2020 ihrer Gemeinde ein.
Kalchhauser, Kalchhauser

„Wir müssen’s uns einteilen“, erklärt Bürgermeisterin Elisabeth Allram auf die NÖN-Frage, wie sich die Pandemie auf die finanzielle Situation der Gemeinde auswirkt. „Die Ertragsanteile haben sich vermindert und die Kommunalsteuern auch etwas.“ Projekte – etwa die Erneuerung von Güterwegen – werden daher verschoben. Aber: „So hart trifft uns das nicht: Wir haben viele Gewerbebetriebe, die weiterlaufen.“

Allram ist dankbar, auf das kommunale Investitionsprogramm des Bundes zurückgreifen zu können, auf dieser Basis wird etwa die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in St. Marein, Dappach, Atzelsdorf und in Teilen von Brunn weitergeführt. Das Projekt ist damit fast abgeschlossen, „nur in Brunn fehlt noch etwas“. 70.000 Euro werden dafür für alle Ortschaften investiert.

Die Gemeinde hat den Rechnungsabschluss 2020 auf Basis der neuen Richtlinie erstellt: „Ich bin eine doppelte Buchhaltung gewöhnt: Wir sind noch nicht ganz dort, dass man sich auf einen Blick auskennt. Es ist ein wenig komplizierter.“ Die Bürgermeisterin glaubt aber, dass es dafür nur Zeit braucht, bis sich alles eingespielt habe und alles ausgereift ist.