„Zappa“ überzeugte mit Stimme & Gefühl im Tonkeller. Beim Konzert der legendären „Bluespumpm“ zeigte sich Publikum im Tonkeller von „erdiger“ Musik begeistert.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 25. Februar 2020 (16:11)
Das war Power, das war Leben! Der Auftritt der Bluespumpm mit Susan Black, „Zappa“ Johann Cermak (2. und 3. von links), Wolfgang Frosch, Peter Barborik und Fritz Glatzl (6. bis 8. von links) im Rahmen der Bühnenwirtshäuser NÖ im Tonkeller des Kunsthauses Horn war ein voller Erfolg. Organisiert wurde der „Gig“ von K.i.T.-Kassier Willi Lehner (links) und Hans Lehr (4. von links).
Eduard Reininger

Folk meets Blues – im Tonkeller des Kunsthauses präsentierten sich die Vollblut-Musiker der legendären Formation „Bluespumpm“ mit Frontman Johann „Zappa“ Cermak von ihrer besten Seite.

Wie gewohnt prägte auch bei diesem Auftritt die Performance von „Zappa“ die Band. Wolfgang Frosch (Bass), Peter Barborik (Schlagzeug) und Fritz Glatzl (Gitarre), die an ihren Instrumenten ihre Virtuosität zur Schau stellten, ergänzten mit ihren Charakteren ihren Band-Leader kongenial. Das Publikum im ausverkauften Tonkeller zeigte sich bereits nach der ersten Nummer begeistert.

Band begeisterte mit großer Bandbreite

Das Programm war bunt und wechselte von lyrischen Balladen nahtlos über zu den „Bluespumpm-Songs“, die von der rauchigen Stimme Johann Cermaks dominiert wurden. „Und den könnte man durchaus, würde man ihn nicht sehen, für einen schwarzen Bluessänger aus dem Süden der USA halten“, zeigte sich auch Organisator Hans Lehr begeistert.

Besonders beeindruckend waren die stimmigen Passagen, in denen Zappa abwechselnd mit Stimme und Mundharmonika tiefste und innigste Gefühle vermittelte. Ob stampfende Blues Riffs, melancholische Klänge oder lange, fast schon psychedelisch wirkende Passagen, das Publikum war begeistert.

„Mehr als 40 Jahre bodenständige, erdige und vor allem ehrliche Musik – das macht die Bluspumpm aus“ meinte K.i.T- Obmann Emmerich Meixner. Auf diese Band treffe auch der häufig in Verbindung mit Wein gebrachte Satz „Je älter, desto besser“ voll zu.