Gelagerte Munition in Gartenhaus erschwerte FF-Einsatz. Kurz vor Mitternacht auf den Freitag bemerkte ein Mann in Frauenhofen (Bezirk Horn), dass die in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnhaus errichtete Gartenhütte in Vollbrand stand und setzte den Notruf an die Feuerwehrzentrale ab.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 24. November 2017 (07:58)

Sechs Feuerwehren (Frauenhofen, Horn, Mödring, St. Bernhard, Groß Burgstall und Poigen) rückten gleich nach dem Notruf aus, kurz darauf traf bereits das erste Löschfahrzeug am Einsatzort ein. Allerdings stellte die im Gartenhaus gelagerte Munition im Ausmaß von ca. 100 Schuss die Florianis gleich zu Beginn vor eine kleine Herausforderung.

Nachdem die Einsatzkräfte das Problem mit der Munition gelöst hatten, konnten sie mit dem Löschangriff beginnen: Mit zwei Löschleitungen und unter Atemschutz bekämpften die Wehren das Feuer, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus sowie auf eine angrenzende Lagerhalle konnten sie verhindern. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatzleiter „Brand aus“ geben und die ersten Feuerwehren wieder einrücken.

Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Die Feuerwehr Frauenhofen blieb zur Brandsicherheit und Unterstützung der Ermittler der Exekutive bis in die Morgenstunden vor Ort.