Planungen für Jubiläumsjahr laufen. Der Fremdenverkehrsverein Horn feiert im kommenden Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum. Bei der Generalversammlung des Vereins im Seminarraum des Öhlknechthofs verriet Obmann Martin Seidl, dass man für 2020 auch schon einige Pläne habe.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 08. November 2019 (08:57)
Eduard Reininger
Viel Arbeit kommt auf die Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins zu. Harald Schimmel, Horst Langstadlinger, Alexander Nerradt, Dominik Wagerer, Christoph Chromy, Obmann Martin Seidl, Bürgermeister Jürgen Maier, Renate Trimmel und Gottfried Kamhuber (v.l.) bereiten sich bereits auf den 2. Adventmarkt vom 5. bis 8. Dezember, den Faschingsumzug und das 50-Jahr-Jubiläum im kommenden Jahr vor.

So ist angedacht, am Ende des Jahres einen großen Festakt zu organisieren, bei dem auch eine Festschrift präsentiert werden soll. Außerdem will man 2020 wieder einen Faschingsumzug, unter dem Motto „Klein, aber fein“, durchführen.
Aber auch im abgelaufenen Jahr setzte der Verein wichtige Impulse, wie Seidl in seinem Rückblick festhielt. So wurden der erste Adventmarkt im Kunsthaus, die 50. Horner Festtage und der Oster- und Textilmarkt abgehalten, die laut Seidl „dank der guten Organisation der Veranstalter“ zu Selbstläufern geworden seien.

Außerdem bedankte er sich bei Bürgermeister Jürgen Maier für die Unterstützung bei den vielen Aktivitäten des Fremdenverkehrsvereins. Dabei hob Seidl den Bau der öffentlichen Toilettenanlage im Stadtpark und die Errichtung der Stellplätze für Wohnmobile auf dem Festgelände hervor. „Heuer haben bereits 300 Fahrzeuge mit ihren Besitzern auf den Stellplätzen genächtigt“, zog er zufrieden Bilanz und betonte, dass auch mit Veranstaltungen wie dem Zirkus oder dem Grill-Festival das Festgelände gut gebucht sei.

Lob gab es auch für die 100 zahlenden Mitglieder des Vereins, „die immer ein großes Entgegenkommen an den Tag legen und mit Hand anlegen, wenn sie gebraucht werden.“ Und gebraucht werden diese Hände schon vom 5. bis 9. Dezember beim zweiten Adventmarkt des Fremdenverkehrsvereins im Kunsthaus. Und der soll – übrigens bei freiem Eintritt – heuer eine noch größere Dimension erreichen soll.

Eine positive Bilanz legte auch Kassierin Renate Trimmel. Durch den sparsamen Einsatz der finanziellen Mittel konnte ein Gewinn von 1.031 Euro erzielt werden. Die Entlastung des Kassiers erfolgte mit einer Stimmenthaltung durch den ehemaligen Stadtamtsdirektor Herbert Chromy, der die Kassagebarung zwar anerkannte, aber die nicht erfolgte Prüfung der Statuten kritisierte.