Bürgermusikkapelle Gars: Abend voll Harmonie

Erstellt am 03. Juli 2022 | 04:48
Lesezeit: 3 Min
Die Bürgermusikkapelle Gars begeisterte das Publikum in der neuen Mehrzweckhalle mit abwechslungsreichem Programm.
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Für eine Premiere sorgte die Bürgermusikkapelle (BMK) Gars bei ihrem Frühjahrskonzert: Ihr blieb es vorbehalten, die wenige Tage zuvor eingeweihte Sport- und Veranstaltungshalle als erste zu bespielen und auch gut zu füllen.

Das ruhige „Entrée“ war nicht nur der Beginn, sondern gleichsam die „Vorspeise“ für ein musikalisches Menü allererster Güte, das alles beinhaltete, was man sich von einem solchen Abend wünscht. Für Obfrau Melanie Moser war es der erste Auftritt in dieser Funktion, sie hieß als Gäste unter anderem Pfarrer Anton Waser, in den eigenen Reihen Bürgermeister Martin Falk, Vize Paula Uitz mit vielen Gemeinderäten, Schulleiter Christian Langer, Ehrenobmann Josef Steiner und Bezirksjugendreferent Stefan Pfaunz von der Bezirksarbeitsgemeinschaft willkommen, der mit ihr die Ehrungen vornahm (siehe Info-Box).

Mit „Nora – Licht des Nordens“ stellte die BMK erneut unter Beweis, dass es sich um ein in allen Registern gut besetztes, harmonisches Ensemble handelt, das – bestens geführt von den beiden Kapellmeisterinnen Astrid Geisler und Florentina Tscheppen – jede Hürde zu meistern vermag. Sehr gut fügte sich da auch die Moderatorin Magdalena Ehn ein, die wie immer mit sehr gewählten Worten das Konzert begleitete.

„Die Kapelle hat gewonnen“ war ein passender Titel

Die Polka „Die Kapelle hat gewonnen“ passte wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, denn gleich fünf ausgezeichnete Jungmusikerinnen haben sich bestens in den Klangkörper eingeführt und sind eine wertvolle Stütze der langjährigen Mitglieder, von denen Alexander Zeug für 40 Jahre Musikertätigkeit mit Standing Ovations für seine Tätigkeit in und auch außerhalb der BMK geehrt wurde.

Mit viel Beifall aufgenommen wurden auch die drei Medleys „Austro Pop“ mit Arrangements von Rainhard Fendrich-, Wolfgang Ambros-, STS- oder Stefanie Werger-Titeln, „Italo Pop Classics“ und „Party Planet“. Ein „Selbstläufer“ war der hinreißend musizierte, fein abgestimmte „Deutschmeister Regiments-Marsch“. Für Abwechslung sorgten der „Ischler Walzer“ von Johann Strauß Sohn und „Selections from the Greatest Showman“, das hohe Ansprüche an die Kapelle stellte, die bestens gemeistert wurden.

Dass es aufgrund der ausgezeichneten Leistungen nicht beim vorgesehenen Programm bleiben würde, war aufgrund des großen Beifalls klar. Erst nach zwei schwungvollen Zugaben war Schluss.

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