Tod von Waldviertlerin (50): U-Haft beantragt

Erstellt am 16. November 2018 | 11:04
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Polizei Symbolbild
Foto: Weingartner-Foto
Die Staatsanwaltschaft Krems hat nach dem Tod einer 50-Jährigen U-Haft für einen unter Mordverdacht stehenden 47-Jährigen beantragt.
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Der Mann war bei seiner polizeilichen Einvernahme nicht geständig, sagte Sprecher Franz Hütter. Gestern, Donnerstag, hätte am Landesgericht Krems ein Prozess gegen das Paar stattfinden sollen, bestätigte er auf Anfrage einen "Bezirksblätter"-Bericht.

Gegen den Mann wird auch wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Nötigung ermittelt. Der laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft einschlägig vorbestrafte 47-Jährige soll sich aggressiv gegenüber der Polizei und Rettungskräften verhalten haben. Im Laufe des Freitags soll über den U-Haft-Antrag entschieden werden.

Die 50-Jährige war am Mittwochabend leblos im Haus des Ehepaars in einer Stadtgemeinde im Bezirk Horn entdeckt worden, ihr Mann hatte die Einsatzkräfte verständigt. Die Todesursache war am Freitag weiterhin unklar. Eine Obduktion ergab keine Hinweise auf Fremdverschulden. Das Ergebnis eines toxikologischen Gutachtens wird abgewartet.

Bei dem für Donnerstag geplanten Prozess lautete die Anklage gegen den Mann auf schwere Körperverletzung, seine Frau hätte sich wegen falscher Beweisaussage verantworten müssen. Der 47-Jährige soll seiner Partnerin im Mai 2017 mehrere Rippenbrüche und Brüche im Gesicht zugefügt haben. Die Frau soll danach in einer Vernehmung bei der Polizei ausgesagt haben, dass sie durch einen ihr Unbekannten schwer verletzt worden und ihr Mann nicht der Täter gewesen sei.

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