Volksschule Röhrenbach gewinnt den Henry Award

Erstellt am 23. März 2023 | 09:02
Lesezeit: 2 Min
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Bei der Übergabe des Henry Awards an die Volksschule Röhrenbach: Ulrike Kanka, Sylvia Graser (beide JRKNÖ), Bildungsdirektor Karl Fritthum, Direktorin Regina Hartl und Lehrerin Birgit Reiter von der VS Röhrenbach und RK-Vizepräsident Hans Ebner (von links).
Foto: Martin Kalchhauser, Martin Kalchhauser
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Eine tolle Auszeichnung gab es für die Volksschule Röhrenbach. Sie wurde für ein Friedensprojekt mit dem Henry Award des Jugendrotkreuzes ausgezeichnet.

Übergeben wurden die Preise in sechs Kategorien nach einer zweijährigen Coronapause bei der Landeskonferenz des Jugendrotkreuzes im Hotel Restaurant Ottenstein in Rastenfeld.

Die Volksschule Röhrenbach konnte mit dem Projekt „We stand for freedom – Wir stehen für Frieden“ die Kategorie Volksschulen und Allgemeine Sonderschulen für sich gewinnen. Unter der Leitung des Lehrpersonals Regina Hartl, Birgit Reiter, Iris Nichtawitz, Eveline Kainz, Silvia Edinger und Maria Tiefenbacher setzt die Schule bereits seit zehn Jahren am 21. September, dem Weltfriedenstag, jährlich bewusste Zeichen, etwa indem die Straße vor der Schule mit Friedenstauben und -bildern bemalt wird sowie Plakate und Zeichnungen zum Frieden gestalten oder Friedensgeschichten und -gedichte vortragen werden.

Einsatz für Flüchtlinge sichtbar gemacht

„Spätestens im Winter des vorigen Schuljahres über Nacht ein Krieg begann, war allen bewusst, sie wollen noch viel mehr für den Frieden tun“, sagt Direktorin Regina Hartl. So war man sich in der Schugemeinschaft rasch enig, für Flüchtlinge da sein zu wollen und das auch sichtbar zu zeigen. Es wurden Steine gesammelt und bunt bemalt sowie mit Wörtern des Friedens beschriftet. Sie bilden seit dieser Zeit einen wunderschönen Friedensweg vor dem Schulhaus. Kurze Zeit später kam es zur Aufnahme von geflüchteten Menschen in zwei Familien von Schulkindern.

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Mit dabei: Ulrike Kanka, Sylvia Graser (beide JRKNÖ), Bildungsdirektor Karl Fritthum, Regina Hartl, Birgit Reiter (beide VS Röhrenbach), Jugendrotkreuz Bezirksleiterin Beatrix Hengstberger, Schulqualitätsmanager Fritz Laschober und RK-Vizepräsident Hans Ebner (von links).
Foto: Martin Kalchhauser, Martin Kalchhauser

Vergeben werden die Preise laut Jugendrotkreuz NÖ Landesleiterin Maria Handl-Stelzhammer an Schulen, die die humanitäre Werteerziehung auf großartige Weise umsetzen. Ausgesucht werden Projekte, die längerfristig konzipiert sind und an deren Verwirklichung möglichst viele Kinder und Jugendliche sowie Lehrer bzw. Betreuungspersonen mitwir-ken.

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