Campingbus steckte in Durchfahrt fest. Garser Feuerwehr musste schwer beschädigtes Gefährt aus seiner misslicher Lage befreien.

Von Anton Mück. Erstellt am 20. August 2017 (17:12)
Anton Mück

Zu einer Fahrzeugbergung musste die Feuerwehr Gars am Kamp am 15. August kurz vor 5 Uhr Früh ausrücken.

Lenker hatte Fahrzeughöhe unterschätzt

Die etwas kuriose Situation, die die Helfer vorfanden, stellte sich so dar: Ein junger Lenker eines Camping-Busses mit Hochdach hatte versucht, durch die Bahnunterführung zum Freibadbereich zuzufahren. Dabei hatte er aber offensichtlich die Höhe seines Fahrzeugs unterschätzt …

„Flucht“ im Retourgang gelang nicht

Es kam, wie es zu erwarten war: Das rund 2,5 Meter hohe Fahrzeug bliebt in der Durchfahrt, die mit einem Hinweis auf die maximal zulässige Durchfahrtshöhe von zwei Metern („Fahrverbot fürFahrzeuge mit einer Höhe von mehr als zwei Metern“) versehen ist. Diese hatte der Fahrer offensichtlich übersehen. Eigene Versuche, sich aus der verzwickten Lage zu befreien, misslangen.

FF gelang Befreiung mit Hilfe der Seilwinde

Die Helfer der FF Gars befreiten den feststeckenden, im Bereich des Daches schwer beschädigten Bus, indem sie die Luft aus den Reifen ließ und das Gefährt vorsichtig mit Hilfe einer Seilwinde aus dem Unfallbereich zog.

Keine Verletzten, kein Schaden für Bahn

Neben der Polizei war bei diesem Einsatz auch ein Notfallkoordinator der ÖBB an Ort und Stelle, um allfällige Beschädigungen der Bahntrasse in Augenschein nehmen zu können. Es gab aber keine Probleme für die Kamptalbahn. Verletzt wurde bei diesem Zwischenfall zum Glück niemand.