WWF-Wanderung: Kamp bei „Riverwalk“ im Fokus. 170 Kilometer marschierten Jugendliche, die sich die Flusslandschaft genau ansahen.

Von René Denk. Erstellt am 24. August 2018 (04:08)
Mit dabei beim WWF-Riverwalk machten die Jugendlichen auch Halt im alten Pfadfinderheim in Gars, wo sie einem Vortrag von „Riverwatch“-Aktivist Fabio Di Tullio lauschten. Im Bild: Die „Gastgeber“ Pfadfinder-Obmann Rudi Mück, Christine Mayer, Walter Mück und Gerhard Wlcek (die auch beim Kajak-Club sind), mit den Flusswanderern Sarah Gross, Bernadette Prasch, Elisabeth Schwarzkogler und Valentina Pelzmann (vorne von links) sowie Felix Mayer, „Riverwalk“-Koordinator Tim Pauli, Joel Meixner und der Vortragende Fabio Di Tullio (hinten).
René Denk

Der Kamp stand im Mittelpunkt der WWF-Jugendinitiative Riverwalk, die von 6. bis 18. August stattfand und vom Kamp-Ursprung in Liebenau (OÖ) bis zum Ende in Altenwörth führt.

Im alten Pfadfinderheim in Gars machten die jungen Erwachsenen zwischen 18 und 27 Jahren am 16. August Halt. Gegen Ende ihrer rund 170 Kilometer langen Wanderung hieß sie in Gars unter anderem der Garser Pfadfindervereinsobmann Rudi Mück willkommen. Die Gruppe kam Dienstagabend in Rosenburg an und besichtigte am Mittwoch den Abschnitt rund um das Kampkraftwerk.

Am Donnerstag hielt Riverwatch-Aktivist Fabio Di Tullio einen persönlichen Vortrag vor den sieben jungen Erwachsenen (insgesamt gab es 14 Teilnehmer, die je einen Teil der Strecke mitgingen).

Di Tullio strich die Unsinnigkeit von Kleinwasserkraftwerken hervor: 2.500 Kleinwasserkraftwerke würden lediglich drei Prozent des benötigten Stroms in Österreich erzeugen, obwohl die Querbauwerke die Ökologie der Flüsse großteils total zerstören. Riverwalk-Koordinator Tim Pauli: „Wir müssen unsere letzten schönen und wilden Flussabschnitte schützen.“