China-Zentrum-Umbau: „Alle Zusagen halten!“. Erneut wird versichert, dass die in Bau befindliche „Reha neu“ wieder das äußere Erscheinungsbild des früheren Chinesischen Zentrums erhalten wird.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 08. Januar 2020 (07:39)

In etlichen persönlichen Gesprächen und Telefonaten bzw. per Mail äußerten besorgte Garser die Befürchtung, dass beim Umbau des im Jahr 2002 eröffneten (und mittlerweile seit vielen Jahren geschlossenen) China-Zentrums in eine Reha-Klinik – die NÖN berichtete bereits mehrmals ausführlich – die Zusagen nicht eingehalten bzw. missachtet werden.

„Da wird ja das halbe Gebäude, die charakteristischen, mit Holz verkleideten Seitenteile abgerissen“, machte etwa ein nicht genannt werden wollender Bürger seinem Unmut Luft. „Es wurde versprochen, dass nur im Innenraum umgebaut wird, außen keine wesentlichen Änderungen vorgenommen werden.“

Eine Befürchtung steht auch im Raum, dass nämlich der von vielen Garsern genutzte Kamp-Zugang mit zwei Stiegen sowie die Terrasse zwischen China-Zentrum und Fluss nicht mehr betreten werden kann.

Der von der Horner NÖN damit konfrontierte Dieter Kanduth beruhigt. Er ist einer der beiden Geschäftsführer der Errichtungsgesellschaft – an ihr ist auch die VAMED beteiligt, die ja bekanntlich gemeinsam mit dem Land NÖ die „alte“ Reha-Klinik betreibt und auch die neue, also das umgebaute China-Zentrum, führen wird. Er sagt: „Das Gebäude ist fast 20 Jahre alt, da gibt es gewisse Abnützungserscheinungen. Erst bei der Beseitigung der Holzverkleidung haben wir gesehen, dass das, was dahinter liegt, für eine weitere Nutzung nicht geeignet ist und daher die Seitenteile abgetragen werden mussten.“ Sie würden aber in der gleichen Form wieder aufgebaut, das sei so festgeschrieben.

Auch Zugang zum Kamp wird erhalten bleiben

Und auch was den Zugang von der Garser Seite zum Kamp und zur Terrasse betrifft, gebe es durch den Baurechtsvertrag mit der Gemeinde klare Vorgaben, dass beides erhalten bzw. wieder errichtet werden muss.

„Bis zur Fertigstellung, wir haben den Herbst 2020 vorgesehen, wird es noch Beeinträchtigungen geben, aber dann wird das Haus wieder wie früher aussehen“, erklärt Kanduth. Das verspricht auch Bürgermeister Martin Falk: „Als Baubehörde haben wir festgehalten, dass das Gebäude wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wird. Und das wird sicherlich auch eingehalten.“