Feuerwehrhaus: Bau wird konkret. Feuerwehr Gars soll nach Umbau in früheren Werkstättentrakt der Fa. Buhl einziehen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 05. Juli 2019 (04:57)
Rupert Kornell
„Die Feuerwehr Gars wird im früheren Werkstättentrakt der Firma Buhl (im Hintergrund) eine neue Heimstätte für ihre Fahrzeuge finden“, weiß SPÖ-Gemeinderat Josef Wiesinger.

Mit dem Ankauf von 6.500 m² des ehemaligen Buhl-Areals an der Schillerstraße wurde im Dezember ein erster Schritt gesetzt, der nächste bei der letzten Gemeinderatssitzung mit der Eingliederung des bestehenden Feuerwehrhauses in die Kommunalgesellschaft der Gemeinde. Und jetzt geht es in die Planung für ein neues Haus.

„1968 wurde das Feuerwehrhaus eröffnet und ist nicht mehr zeitgemäß“, erklärt der für die Feuerwehren zuständige SPÖ-Gemeinderat Josef Wiesinger. „Nach vielen Überlegungen haben wir uns entschieden, hier ein neues Haus zu bauen.“

Neu heißt in diesem Fall auch, Bestehendes größtmöglich zu nutzen. So wird der frühere Werkstättentrakt der Firma Buhl, 115 m lang und 16 m breit, künftig die Fahrzeuge der FF Gars beherbergen. „Der Bürotrakt im Einfahrtsbereich zum Areal, den vor ihrer Übersiedlung an den Ortsrand die Firma Unfried genutzt hat, könnte der künftige Verwaltungstrakt samt Mannschaftsräumen der Feuerwehr Gars werden“, hat Wiesinger schon konkrete Vorstellungen. „Außer der Architekt schlägt etwas anderes vor.“

Kostenrahmen liegt bei etwa drei Millionen Euro

Im nächsten halben Jahr wird jedenfalls eifrig daran gearbeitet, genaue Pläne zu erstellen, damit man dann 2020 in die Umsetzung gehen kann. Wie sieht der Kostenrahmen aus? „Ein Haus ,auf der grünen Wiese‘ hätte drei Millionen gekostet. Damit sollten wir auch hier das Auslangen finden, zumal das Gebäude nicht geschliffen wird, weil es laut einem Gutachten verwendbar ist.“

Die Nutzung des Areals ist aber nicht nur auf die Feuerwehr beschränkt. Wiesinger: „In Folge sollen gegenüber diesem Trakt in der ehemaligen Tischlerei Rotes Kreuz, Essen auf Rädern, Teile des Bauhofs, vielleicht die Polizei untergebracht werden und hier somit ein Sicherheitszentrum entstehen.“

Jedenfalls wird das neue FF-Haus doppelt so groß wie das bestehende. „Das sollte dann wieder für die nächsten 50 Jahre halten“, lächelte Wiesinger.