Kirtag: Vieles neu zum „50er“

Erstellt am 16. Juni 2022 | 05:01
Lesezeit: 3 Min
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Alexander Kiennast (links) und Günter Jungwirth sind die treibenden Kräfte hinter dem traditionellen Garser Kirtag, der heuer vom 8. bis 10. Juli zum 50. Mal bei freiem Eintritt auf dem Hauptplatz stattfindet.
Foto: Rupert Kornell
Das traditionelle Fest auf dem Garser Hauptplatz, heuer vom 8. bis 10. Juli, geht mit einem neuen Duo an der Spitze über die Bühne – und einem neuen Gastronomen, Thomas „Jimmy“ Barta aus Horn.
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Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist er eine Institution, die aus dem Garser Sommer nicht mehr wegzudenken ist: der „Garser Kirtag“, der Ende der 60er-Jahre seine Premiere feierte und nach einigen Pausen – zuletzt wegen Corona – heuer vom 8. bis 10. Juli seine 50. Auflage erlebt.

„Vom Konzept her haben wir nichts verändert und die Tradition hochgehalten. Beginn ist am Freitag um 19 Uhr mit dem Aufstellen des Kirtagbaumes durch die ‚Kirtagbuam’ und mit der Garser Bürgermusikkapelle, die auch am Sonntag nach der Kirchweih-Festmesse um 9 Uhr auf dem Hauptplatz zum Frühschoppen aufspielt“, zählt Günter Jungwirth, einer der beiden Organisatoren, auf. „Am Freitag ist noch Schlagersänger Oliver Haidt zu Gast, am Samstag ab 19 Uhr ist Line Dance Party mit den ,Funny Line Dancers‘ angesagt.“ Abgerundet wird die Veranstaltung, die bei freiem Eintritt stattfindet, durch ein ausgewähltes Kinderprogramm.

„Einen ganz neuen Punkt gibt es aber schon“, weiß Alexander Kiennast vom veranstaltenden Verein für Tourismus und Wirtschaft, dessen geschäftsführender Obmann er seit Kurzem ist. „Und der betrifft die Gastronomie.“

„Das traditionelle Grillhendl wird es sicher geben!“

Seit vielen Jahren habe dankenswerterweise Marius Singer dafür verantwortlich gezeichnet, der stehe aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Man habe alle Garser Wirte in die Suche nach einem Gastronomen miteinbezogen, aber es habe keine Bereitschaft gegeben. Daher habe man in der Region gesucht und sei bei Thomas „Jimmy“ Barta in Horn fündig geworden. „Er wird für ein abwechslungsreiches Speisenangebot sorgen, aber das traditionelle Grillhendl wird es sicher geben, das wollen die Leute ganz einfach“, ist Jungwirth überzeugt. „Dazu kommen eine Weinbar beim Chorbrunnen, eine Bierinsel und selbstverständlich auch Kaffee und Kuchen.“ Erstmalig ist auch „la pura“ mit dabei, die auf ihrer Terrasse aktiv werden.

Warum sich gerade die beiden „Newcomer“ auf diesem Sektor so engagieren? „Es ist eindeutig die Liebe zu Gars“, antwortet Günter Jungwirth wie aus der Pistole geschossen. Und auch Alexander Kiennast braucht nicht nachzudenken: „Das trifft auch auf mich voll zu – und die Neuaufstellung des Vereins, die wir mit dem Kirtag und danach angehen. Im Herbst wird es dann eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen geben. Im Vorstand sind dann wir beide mit neuen Leuten, die aktiv für Gars in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus arbeiten wollen.“

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