Gars am Kamp

Erstellt am 18. Januar 2017, 03:54

von Rupert Kornell

„la pura“-Medizinerin zur „Nr. 1“ gekürt. Top-Gender-Medizinerin Alexandra Kautzky-Willer, auch im Garser „la pura“ tätig, ist „Wissenschafterin des Jahres“.

„Diese Auszeichnung ist natürlich ein persönlicher Erfolg, vor allem aber ist sie einer für die Gender-Medizin“, freut sich Alexandra Kautzky-Willer über die Ehrung als „Wissenschafterin des Jahres 2016“.  |  MedUni Wien/Matern

„Diese Auszeichnung bedeutet wohl einen persönlichen Erfolg, viel mehr aber einen für die Gender-Medizin, die sich diese Aufmerksamkeit verdient hat“, meint Alexandra Kautzky-Willer zur vor wenigen Tagen vom Klub der Wirtschaftsjournalisten verliehenen Auszeichnung „Wissenschafterin des Jahres 2016“.

„Mit Gender-Kompetenz europaweit einzigartiges Konzept“

Die Ärztin, 2010 zur ersten Professorin für Gender-Medizin an der MedUni Wien bestellt, gehört seit der Eröffnung des „la pura“ auch dem Garser Ärzteteam an. „Die VAMED und ,la pura’ sind sehr stolz, dass ,unsere’ Ärztin diesen Preis bekommen hat“, freut sich Geschäftsführerin Bärbel Frey. „Unser Haus ist mit seiner Gender-Kompetenz ein europaweit einzigartiges Konzept. Kautzky-Willer war vom ersten Tag an als wissenschaftliche Verantwortliche maßgeblich an unserer Konzeption und über die Jahre hinweg auch an der Weiterentwicklung des ,la pura med-Konzepts‘ beteiligt.“

Die Universitätsprofessorin steht den Damen, die ins „la pura“ kommen, immer wieder in Sachen Frauenmedizin zur Verfügung, sei es bei Vorträgen oder in persönlichen Gesprächen. Frey: „Unsere Gäste schätzen ihre Kompetenz besonders in Sachen Stoffwechsel/Endokrinologie.“ Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Uni-Instituts fließen immer wieder in neue Konzepte ein, zuletzt in die neue Fastentherapie „Abnehmen mit la pura med“.

Die Gendermedizin befasst sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Männern und Frauen in allen Bereichen der Gesundheit. „Diese Unterschiede“, so Kautzky-Willer, die diese Auszeichnung als Ansporn für weitere Arbeit in der Praxis sieht, „finden sich in allen Organen und Systemen. Ernährung, Stoffwechsel, Immunsystem, Energiehaushalt, Bewegung, Herz-Kreislauf, Gewicht – in allen Bereichen reagieren Frauen anders als Männer. Das kommt den Menschen Gott sei Dank jetzt immer mehr ins Bewusstsein.“