Leute zeigen viel Disziplin beim Eislaufen. Gars: Auch wenn das Buffet geschlossen ist, übt die Kunsteisbahn auf die Besucher Anziehungskraft aus.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 14. Januar 2021 (04:55)
Über Besuchermangel in der überdachten Garser Kunsteisbahn dürfen sich Obfrau Cornelia Grabl (rechts) und ihre Stellvertreterin Paula Uitz nicht beklagen. Trotz guter Frequenz ist auf der Eisfläche noch ausreichend Platz.
Rupert Kornell

Streng nach Vorschrift wird schon beim Eintritt in die Garser Kunsteisbahn gehandelt: Betreten des Umkleideraumes ist nur mit Masken möglich, an der Kassa muss sich jeder Besucher registrieren.

„Die Leute verstehen das und sind sehr diszipliniert“, betonen Obfrau Cornelia Grabl und ihre Stellvertreterin Paula Uitz. „Nur vereinzelt gibt es welche, die dagegen aufbegehren. Aber die schicken wir wieder weg. Auch auf der Eisfläche gibt es genügend Platz, zehn Quadratmeter für jeden Besucher, somit können sich hundert Personen auf dem Eis mit genügend Abstand bewegen. Eishockey und Eisstockschießen sind leider aufgrund der Bestimmungen nicht möglich. „Aber wir hoffen, dass es Ende Jänner, Anfang Februar wieder geht.“

Längere Öffnungszeiten während der Ferien

Nach dem Start Ende Oktober dauerte das Eisvergnügen nur drei Wochen, dann kam für ebensoviele Wochen eine Totalsperre, seit 8. Dezember ist wieder geöffnet. In den Weihnachtsferien hat man statt um 14 um 12 Uhr aufgesperrt, um die Besucher zeitmäßig etwas aufzuteilen, was auch bei diesen gut angekommen ist.

Dass in Gars Eislaufen möglich ist, hat sich herumgesprochen, denn nicht nur Garser sind hier anzutreffen, sondern auch meist Eltern mit Kindern aus dem ganzen Bezirk, ja sogar aus den Nachbarbezirken Hollabrunn, Krems und Waidhofen.

„Einmal kam sogar eine Eislaufmutti mit ihren Kindern aus Oberösterreich, weil sie mit ihnen trainieren wollte und die Garser Kunsteisbahn die einzige war, die geöffnet war und ein tolles Eis zur Verfügung stand“, erzählen die beiden stolz. Auch für die nächsten Wochen – Saisonschluss ist wie immer Ende Feber – ist man gerüstet und freut sich auf viele Gäste.