Nur Gerüchte: Sommerreigen steht außer Diskussion. Zahl der beliebten Veranstaltungen wird verringert, aber „Reigen“ dreht sich weiter.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 21. März 2018 (05:27)
Gerhard Baumrucker
Für den „Winterzauber“ kochten Inge und Sohn Alexander Höchtl noch auf, beim Sommerreigen legen sie aber eine Pause ein.

Es hat sich „ausgezaubert“! Der „Winterzauber“ ist mit einem gut besuchten Finale bei „Poldiwirt“ Alexander Höchtl Geschichte, die nächsten gastronomischen Veranstaltungen stehen mit der Präsentation des „Garser Weins“ zu Ostern und dem Sommerreigen im Juli und August bevor.

„Alle Winterzauber-Wirte haben sich bemüht“

„Der Winterzauber hat sich in den letzten Jahren zum gemütlichen, kulinarischen Beisammensein am Mittwoch entwickelt“, zieht Höchtl – er ist auch Obmann des Vereins für Tourismus und Wirtschaft – Bilanz. „Alle zehn Winterzauber-Wirte haben sich bemüht, kulinarische Schmankerl anzubieten. So gab´s von der Stosuppe über Leberwurst, Fleisch- und Grammelknödel, Krenfleisch, Selchripperl, Blunz´n-Gröstl, Kotelett und Schnitzel bis hin zu Buchteln, Kaiserschmarren und Palatschinken jede Woche etwas zum Genießen, Verkosten oder wieder zu entdecken. Abgerundet wurde das Programm mit den beiden Heringsschmaus-Stationen bei Nußbaum in Etzmannsdorf und im Garser ,la pura‘ sowie dem Koch-Abend von Karl Schwillinsky beim Goldenen Hirschen.“

Das zuletzt genannte Gasthaus war ebenso zum ersten Mal dabei wie Conny’s Cafe und das „Kraftwerk“, während Höchtl, Gottfried Falk, Marius Singer und Kurt Reischer zu den „Arrivierten“ zu zählen sind.

Zwei, drei Betriebe wollen Pause einlegen

Bei den letzten Veranstaltungen wurde jedoch spekuliert, dass es eventuell keinen Sommerreigen mehr geben könnte, da etliche Wirte abgesprungen seien. „Selbstverständlich wird es wieder einen Sommerreigen geben“, tritt Höchtl den Gerüchten entgegen. „Allerdings gibt es zwei, drei Betriebe, und dazu gehört auch meiner, die einmal eine Pause einlegen wollen. Aber dafür gibt es mit dem Restaurant ,4.0‘ im workingspace in der Schillerstraßer einen ,Neuen‘“.

Auch Bürgermeister Martin Falk, dessen „Kind“ ja der Sommerreigen ist, kann sich nicht vorstellen, dass diese beliebte Veranstaltungsreihe für Garser und Gäste nicht fortgesetzt wird. „Sollte es so sein, wäre es schade. Ich jedenfalls glaube ganz fest an eine Fortsetzung.“