Nur kurzes „Gastspiel“ für Kaplan. Da Kaplan Dominic nach Kenia zurückgekehrt ist, hilft Pater Martin Devany Alukaputhussery drei Monate in Gars aus.

Von Gerhard Baumrucker. Erstellt am 18. März 2017 (06:58)
Mit Handschlag begrüßte Pfarrer Josef Zemliczka (links) seinen neuen Kaplan Pater Martin aus Indien, der allerdings nur drei Monate in Gars bleiben wird.Baumrucker
Gerhard Baumrucker

Seit wenigen Tagen ist anstelle des nach Uganda zurückgekehrten Kaplans Dominic der indische Priester Pater Martin Devany Alukaputhussery als Kaplan im Pfarrverband Gars eingesetzt. Er spricht gut Deutsch, da er fünf Jahre in Innsbruck Theologie studiert und dort im Dezember 2016 sein Doktorat gemacht hat. Der Titel seiner in englischer und griechischer Sprache verfassten Dissertation: „Die Seligpreisungen der Bergpredigt und die acht Pfade des Buddhismus“.

Pater Martin, geboren 1976, stammt aus einer katholischen Familie in Kerala/Indien. Er besuchte das dortige Priesterseminar und erhielt mit 25 Jahren die Priesterweihe. In seiner Heimat war er drei Jahre Pfarrer, dann ein Jahr Vizerektor und acht Jahre Rektor eines Priesterseminars. Er ist Pater des indischen Ordens „Missionare des Glaubens“, dessen Oberster ihn zum Theologiestudium nach Innsbruck schickte.

Und wie kam Pater Martin nach Gars? Er war während seiner Studienzeit in der Pfarre Steinakirchen am Forst im Mostviertel aushilfsweise tätig. Dadurch kannte ihn der Generalvikar der Diözese St. Pölten Eduard Gruber und vermittelte ihn dem Garser Pfarrer Josef Zemliczka. Allerdings wird Pater Martin nur bis Juni in Gars bleiben, weil er auf Wunsch seines Ordens wieder nach Indien zurückkehren wird. Dort erwarten ihn neue Aufgaben als Rektor und Hochschullehrer.

„Ich freue mich auf meine Arbeit hier und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pfarrer Zemliczka“, sagt Pater Martin. „Mein besonderes Anliegen ist es, gute Kontakte mit der Garser Bevölkerung herzustellen.“