„Rathaus neu“ um halbe Million. Die Kosten des Umbaus in ein barrierefreies Gebäude, der Sanierung und der Einrichtung „stehen“.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 20. Juli 2019 (04:34)
Archiv/Rupert Kornell
Am Tag der offenen Tür führte Bürgermeister Martin Falk (links) mit Vize Paula Uitz und den Mitarbeiterinnen Sabine Steiner, Anni Trost und Martina Führer (hinten, von links) Wolfgang (rechts) und Gabriele Aschauer sowie Johann Neuwirth durch das umgebaute Rathaus.

„Es war nicht immer angenehm für die Bürger, die ins Rathaus gekommen sind, und schon gar nicht für die Mitarbeiter, die viele Monate lang durch Lärm und Staub oft einer extremen Belastung ausgesetzt waren“, resümiert Bürgermeister Martin Falk, der den Mitarbeitern im Haus, denen des Bauhofs und den beteiligten Firmen Dank aussprach. „Aber dafür können sie sich jetzt über das ,neue‘ Rathaus freuen.“

Im letzten Jahr – die NÖN berichtete ausführlich – wurde das Haus barrierefrei gemacht und ein Lift eingebaut, und im Zuge dieser Arbeiten wurden auch eine Neugestaltung und Neuaufteilung der Räumlichkeiten vorgenommen. Zentrale Anlaufstelle ist jetzt das ohne Mühe erreichbare Bürgerbüro im ersten Stock, wo alle Anliegen vorgebracht werden können und selbstverständlich auch erledigt werden.

Was noch fehlt: das Büro des Wassermeisters

Diese Räume – mit Ausnahme der von Falk und Obersekretär Manfred Schartner – erhielten nicht nur eine neue Funktion, sondern wurden auch neu ausgemalt sowie mit neuen Möbeln und Lichtquellen, einer EDV-Verkabelung und einer Klimaanlage ausgestattet. Falk: „Die hat sich bei der Hitzewelle im Juni bereits bestens bewährt.“

Mittlerweile liegt auch die Kostenabrechnung vor: Knapp 386.000 Euro, ein Zehntel davon für den Lift, wurden aufgewendet, dazu kommen noch über 110.000 Euro an Bauhofleistungen, sodass man bei Gesamtausgaben von einer knappen halben Million liegt.

Zur Finanzierung, die natürlich zum Großteil von der Marktgemeinde Gars selbst „gestemmt“ werden musste, haben das „Kommunale Investitionsprogramm Bund“ mit 65.000 Euro, Bedarfszuweisungen des Landes Niederösterreich mit 60.000 Euro und eine Förderung des Bundesdenkmalamts (3.500 Euro) beigetragen.

Ein „Puzzlestein“ fehlt noch im ersten Stock: das Büro des Wassermeisters, wo künftig alle Pumpen vernetzt in der „Fernwirkanlage“ zusammengefasst und von hier gesteuert werden. Das bedarf noch einmal einer Investition von 100.000 Euro.