Smartboard gehört die Zukunft

Volksschule Gars erhält für vier Klassen Ausstattung um 34.000 Euro. Schwarze Tafeln sind damit Vergangenheit.

Rupert Kornell
Rupert Kornell Erstellt am 24. September 2021 | 05:58
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Groß ist die Freude über das neue Smartboard bei Lehrerin Barbara Krell, den Schülern Hannah Sommer, Jonas Simon, Eva-Elisabeth Murth und Laurin Mayr sowie Bürgermeister Martin Falk und Direktorin Gabriele Weiler.
Foto: RK

„Den Wunsch hat es ja schon lange gegeben.“ – „Und die Frau Direktor war so beharrlich, dass wir ihn erfüllt haben.“ Launig fiel die Diskussion zwischen Volksschul-Direktorin Gabriele Weiler und Bürgermeister Martin Falk aus, als die neuen Smartboards in der Volksschule gewissermaßen „offiziell“ in Betrieb genommen wurden.

Insgesamt vier Stück für die ersten beiden Schulstufen wurden von der Gemeinde angekauft, zu den Kosten von rund 34.000 Euro gibt es eine Landesförderung von 25 Prozent. Die nötigen Vorarbeiten vom Ankauf über die Installation bis zur einwandfreien Benutzung wurden von Thomas Nichtawitz, dem EDV-Spezialisten der Gemeinde, und Schulwart Martin Bauer geleistet.

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Viele Möglichkeiten

„Schwarze Tafeln gehören damit der Vergangenheit an, die neuen sind eine ungemeine Bereicherung des Unterrichts“, betont Weiler. „Kolleginnen wie die Schüler wissen es zu schätzen, dass sie damit arbeiten können.“ Was natürlich auch eine große Aufgabe für die Lehrerinnen war, sich einzuarbeiten und die Möglichkeiten auszuloten, die das System bietet.

Und das sind nicht wenige. So kann etwa die jeweilige Seite eines Schulbuchs darauf dargestellt und so die Kommunikation Schüler/Lehrer erleichtert werden, man kann Videos oder DVDs abspielen, eine Verbindung mit dem Internet, um Artikel oder Bilder zum jeweiligen Thema abzurufen, ist ebenso selbstverständlich wie mit Tablets. Und schreiben (mit dem Finger) kann man natürlich auch darauf …

Smartboards für alle Klassen

„Unser Ziel ist es, alle Klassen damit auszustatten“, bleibt die Direktorin weiter am Ball, „damit alle Schüler und Lehrer aus dem Vollen schöpfen können.“ Falk hat Verständnis dafür: „Im Oktober wird das Budget für das nächste Jahr erstellt. Bis das Christkind kommt, ist dann alles entschieden.“