Turnsaal-Planer ist jetzt fix. Das Karlsteiner Architekturbüro Litschauer wird mit dem Bau der Multifunktionshalle beauftragt.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 13. Januar 2020 (09:27)
Architekt Reinhard Litschauer, Bürgermeister Martin Falk und der mit der Leitung der Neuen Sportmittelschule beauftragte Christian Langer (von links) erörterten den Plan für die neue Turnhalle.
Rupert Kornell

Seit wenigen Tagen ist es fix: Das Architekturbüro Litschauer Ziviltechniker Gmbh mit Sitz in Karlstein erhält den Auftrag für die Planung des neuen Turn- bzw. Mehrzwecksaals der Sportmittelschule Gars.

„Es hat aufgrund unserer Ausschreibung fünf Einreichungen gegeben“, berichtet Bürgermeister Martin Falk, „die Jury hat sich für Reinhard Litschauer entschieden, weil das Konzept durch seine Klarheit bestochen hat.“ Der Kernpunkt war die Erweiterung der Aula Richtung Südwesten und die Anbindung an das auf dem derzeitigen Ballspielplatz zu errichtenden Gebäude. Der wird dann gegenüber der Tennishalle seinen neuen Platz finden.

Mittelschulgebäude wird auch barrierefrei

Als „fehlenden Puzzle-Teil“ bezeichnet Architekt Reinhard Litschauer diesen Übergang von der Schule zur Sporthalle, der auch in Folge als Pausenraum bei Veranstaltungen genutzt werden kann. „Die Spielfläche wird dann normgerechte 15 mal 27 Meter sein, also rund 430 m² inklusive Banden, noch einmal zirka 200 m² kommen durch die Nebenräume dazu“, erklärt Litschauer. Mit diesem Gebäude sei das Projekt allerdings noch nicht abgeschlossen, denn es kommen diverse Adaptierungsarbeiten im Schulhaus selbst dazu und eine barrierefreie Ausrichtung.

Dazu wird im Trennbereich der neuen Aula von der alten ein Lift eingebaut, mit dem sowohl der Keller als auch das Obergeschoß erreichbar ist. Der Zugang zu diesem Lift erfolgt von der Haangasse her vorbei an den etwa einem Dutzend zu errichtenden Autostellplätzen. Falk: „Die sind für Mitglieder von Vereinen gedacht, die den Saal nutzen. Bei größeren Veranstaltungen gibt es im Bereich rund um die Schule verschiedene Parkmöglichkeiten, die sicher ausreichend sind.“

Nach der Architektenfindung hat es bereits eine erste Sitzung mit Experten für Statik, Akustik, Bauphysik und Sportstättenbau gegeben, in einem nächsten Schritt werden dann die Aufträge vergeben. Mit Kosten von etwa drei Millionen Euro ist zu rechnen, wobei sich Falk und Litschauer aber beeilen zu erklären: „Nur das, was unmittelbar die Sportmittelschule betrifft, wird über die Schulgemeinde abgerechnet. Alles, was auf den ,Mehrzweck‘ ausgerichtet ist, kommt aus dem Budget der Marktgemeinde Gars!“