Lösung für Öhlknechthof gefunden: „Es ist unser Baby“. Kevin Rohringer & Yvonne Brunner sind Nachfolger von Walter Schießler als Pächter des Hotel Restaurant Öhlknechthof.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 25. April 2018 (05:58)
Thomas Weikertschläger
Die Terrasse am Turm des Öhlknechthofs – und damit auch die Aussicht über die Dächer der Horner Innenstadt – wollen die neuen Öhlknechthof-Pächter Kevin Rohringer und Yvonne Brunner (von links) künftig intensiver für Feierlichkeiten nutzen.

Jetzt ist es fix: Kevin Rohringer, im Bezirk Horn bekannt durch den „Foodtruck“, ist ab 1. Juli gemeinsam mit seiner Partnerin Yvonne Brunner Pächter des Hotel Restaurant Öhlknechthof in Horn. Der bisherige Pächter Walter Schießler zieht sich dann in die Pension zurück.

„Schon als ich zum ersten Mal im Öhlknechthof war, habe ich mich hier wohl gefühlt. Für uns ist der Öhlknechthof wie ein Baby“.Kevin Rohringer

Für den 27-jährigen Rohringer geht damit ein Lebenstraum in Erfüllung, wie er selber sagt: „Seit ich das erste Mal im Öhlknechthof war, habe ich mich hier wohl gefühlt. Wie ich gehört habe, dass ein Pächter gesucht wird, habe ich gar nicht gedacht, dass ich derjenige sein darf“, gerät er regelrecht ins Schwärmen.

Besonders behage es ihm und seiner Partnerin, dass im Öhlknechthof Qualität auf Top-Niveau geboten wird, ohne „hochgestochen“ zu wirken. Man wolle daher in Zukunft einerseits das familiäre Klima aufrecht erhalten, andererseits punkto Qualität sogar noch ein Schäuferl nachlegen, „auch wenn die Latte dafür sehr hoch liegt“, ist sich Rohringer der schweren Aufgabe bewusst. Große Veränderungen soll es aber keine geben.

Rohringer selbst wird künftig als „Mädchen für alles“ sowohl in der Küche, im Service, aber auch an der Rezeption agieren. Brunner wird sich um das Back-Office, aber auch um Rezeption und Service kümmern und „die Fäden im Hintergrund ziehen“. Zudem soll der Öhlknechthof künftig auch als Caterer stärker in Erscheinung treten. „Mit dem Foodtruck haben wir ja die besten Voraussetzungen dafür“, meint Rohringer.

Rohringer & Brunner: Ist Langzeitprojekt

Auf Regionalität wollen die beiden übrigens nicht nur in der Küche setzen: Auch im Hotelbereich soll mit besonderen Packages für Kurzurlaube auf Gäste aus der Region gesetzt werden. So will man etwa ein „Romantik-Package“ anbieten. Außerdem will man mit einer „Genuss-Safari durch das Waldviertel“ bei den Gästen punkten. Auch die Terrasse auf dem Turm soll verstärkt für Veranstaltungen genutzt werden.

Fix ist für die beiden – die auch privat ein Paar sind und darin keinen Grund sehen, dass es beruflich nicht klappen sollte –, dass der Öhlknechthof für sie ein Langzeitprojekt sein soll. „Wir sehen den Öhlknechthof als unser Baby. Der Foodtruck ist quasi unser dreijähriger Sohn. Mit dem Hotel und dem Restaurant haben wir jetzt noch Zwillinge bekommen“, strahlt Rohringer.