Garser „Fidelio“ begeisterte Steirer. Als „höchst erfolgreich“ bezeichnete Burg-Geschäftsführer Peter Schneyder das Gastspiel.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 08. August 2019 (03:40)
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In der halb-szenischen Aufführung von „Fidelio“ in der Kirche St. Paul in Bad Aussee waren in dem Gastspiel des Garser Ensembles Bettina Jensen als „Leonore“ und Algirdas Drevinskas als „Florestan“ zu hören.

„Die Kirche St. Paul war mit gut 400 Besuchern gesteckt voll, unser Gastspiel kann man daher ruhig als ,höchst erfolgreich‘ bezeichnen“, schwärmte Burg Gars-Geschäftsführer Peter Schneyder nach der Rückkunft aus dem Salzkammergut über die Aufführung des „Fidelio“. Die Garser waren mit Intendant Johannes Wildner, einem gebürtigen Steirer, nach Bad Aussee zu den dortigen „Beethoven.plus“-Tagen eingeladen worden.

Ähnlich überschwänglich äußert sich Wildner: „Unglaublich, was wir dort erlebt haben. Dabei waren wir im Vorfeld skeptisch, ob sich das ausgeht und auch auszahlt. Und beides kann man bejahen.“ Der „Ausflug“ sei zwar sehr anstrengend gewesen, immerhin habe man neben der Transportlogistik auch noch eine mehrstündige Probe einschieben müssen.

Sandro Kumric
Intendant Johannes Wildner führte das Garser Ensemble in seiner Heimat Steiermark zu einer besonderen Leistung.

„Innerhalb eines Tages haben die Leute zweimal den ,Fidelio‘ gesungen und ich kann mit Genugtuung sagen, dass es eine große geschlossene Leistung war. In sein Lob schließt er auch Regisseur Stephan Bruckmeier ein, dem es gelungen ist, die riesige Bühne der Burg Gars auf den kleinen Altarraum der Kirche zu konzentrieren.

Und Wildner verspricht: „Da das Treffen mit Bürgermeister Martin Falk und seinen Kollegen aus Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee so harmonisch war, schreit das ja förmlich nach einer Wiederholung, vielleicht mit einem Kamptal-Fest.“

Auf der Garser Burg sind die letzten beiden Vorstellungen am Donnerstag, 8., und Samstag, 10. August, jeweils um 20 Uhr.