Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

Geheimnis ist gelüftet. ENTHÜLLUNG / Die Enthüllung des Helmuth-Gräff-Werks „Visionen eines Malers“ in Gars geriet zu einem Hochfest der Kunst.

„Visionen eines Malers“ enthüllt: Sonja und Mag. Helmuth Gräff, Hausherr Direktor Thomas Lunacek, Laudatorin Univ.-Prof. Dr. Marion Elias und Eröffnungsredner Dr. Günter Stummvoll (v.l.). FOTO: KALCHHAUSER  |  NOEN
x  |  NOEN

GARS / Die „Visionen eines Malers“ des Garser Künstlers Mag. Helmuth Gräff für das Zentrum „la pura“ sind enthüllt. Der Akt war zugleich die Eröffnung einer sehenswerten Ausstellung.

Gräff arbeite in der Picasso-Tradition, in der Kunst „die Aufgabe hat, Sorgen des Alltags wegzuwaschen“, streute Nationalrat Dr. Günter Stummvoll dem Maler und Dichter Rosen.

Als „künstlerische Hochleistung, triumphal präsentiert“, bezeichnete die Kunst-Professorin Dr. Marion Elias das großflächige Werk ihres Doktoratsstudenten. „Er malt, dass man glaubt, die Farbe noch riechen zu können, und er packt die Seele mit hinein.“ Im Werk „Visionen eines Malers“ (Öl auf Jute) habe Gräff „seelische Eindrücke gebannt und alle klassischen Motive vereint“. Es zeige eine Religiosität, die weit in den asiatischen Raum hinübergreife und lasse dem Betrachter ausreichend Freiraum für seine Deutungen.

Unverkennbar festgehalten ist im Bild der Wächter, eine der Steinfiguren der Kogelsteine bei Eggenburg, aber auch ein toskanisches Motiv und typische Elemente der Gräff‘schen Bildwelten wie ein Akt seiner Frau (und Muse) Sonja.

Das Bild bekommt seinen Platz im Bereich des Verbindungsganges zwischen der Rezeption und den Behandlungsräumen des „la pura“-Zentrums.