Tierquälerei: Landwirt ließ zwei Lämmer verenden. Ein Fall von Tierquälerei wurde am 7. August in der Gemeinde Japons aufgedeckt: Ein 47-Jähriger ließ auf seinem Anwesen zwei Lämmer auf seiner Weide verenden.

Von René Denk. Erstellt am 08. August 2018 (19:15)
Symbolbild
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Tragische Szenen spielten sich in einem Ort der Gemeinde Japons ab: Eine Frau erstattete Anzeige bei der Polizei, weil sie zwei tote Lämmer in einem Garten entdeckte. Die Polizeistreife forschte den 47-jährigen Besitzer aus und verständigte die Amtstierärztin Iris Schuhmann-Irschik.

Auf einem Autoanhänger wurde ein verwestes Lamm gefunden. Auf der eingezäunten Weide  wurde vor einer Tränke im hinteren Teil ein zweites verendetes Lamm entdeckt. Die Tränke war zwar an die Wasserleitung angeschlossen, das Wasser war aber stark veralgt. Überraschend: Auf dem Misthaufen tauchte ein Ferkel auf, dass der Besitzer erschlagen wollte. Panisch vor der Tierärztin versteckte er das Ferkel beim Misthaufen.

Durch das rasche Handeln von Polizei und Amtstierärztin konnten 14 Schafe und Lämmer vor dem Verdursten gerettet werden. Die Tierärztin ordnete die ordnungsgemäße Unterbringung an. Der Landwirt wurde wegen Tierquälerei angezeigt.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Horner NÖN.