Massentests: Vorbereitungen im Bezirk Horn laufen. Mit den intensiven Vorbereitungsarbeiten auf die Corona-Massentestungen, die am 12. und 13. Dezember auch in den Gemeinden im Bezirk Horn über die Bühne gehen werden, sind derzeit die Gemeinden beschäftigt. Bürgermeister hoffen, dass die Bevölkerung dieses Angebot jetzt auch annimmt.

Von Red. Horn. Erstellt am 03. Dezember 2020 (14:04)
Die Massentests stehen kurz bevor
APA (dpa)

Bei einer Videokonferenz mit Bezirkshauptmann Johannes Kranner und dessen Stellvertreterin Daniela Obleser sowie Vertretern des Roten-Kreuzes haben die Gemeindechefs am Dienstag offene Fragen zur Organisation besprochen. Derzeit läuft in den Gemeinden die Suche nach Freiwilligen, die sich für die Abwicklung der Testungen zur Verfügung stellen. Wobei ein erster Rundruf der NÖN bei den Bürgermeistern gezeigt hat, dass in den meisten Gemeinden Mitglieder des Gemeinderates oder der Landjugend sowie andere Freiwillige in ausreichend großer Zahl für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.

Auch das Stellen von medizinischem Fachpersonal scheint gesichert. In Langau etwa stehen etwa Gemeindeärztin Helga Mühlöcker, eine weitere in der Gemeinde wohnhafte Ärztin sowie ortsansässige Krankenschwestern bereit, wie Bürgermeister Franz Linsbauer erklärt. Aber nicht nur in den kleinen Gemeinden, auch in den größeren wie Eggenburg gibt es ausreichend Freiwillige, erzählt Bürgermeister Georg Gilli. Jetzt gelte es, Dienstpläne für die insgesamt drei Teststraßen, die in Eggenburg angeboten werden, zu erstellen.

Rotes Kreuz springt notfalls ein

Wenn es in einer Gemeinde nicht gelingen sollte, ausreichend Personal zu stellen, springt das Rote Kreuz ein, sagt Bezirksstellengeschäftsführer Martin Amon. Außerdem übernehmen die Rot-Kreuz-Mitarbeiter auch Einschulungstätigkeiten und stehen den Gemeinden mit Rat und Tat zur Seite, um ihnen Tipps für die rasche Abwicklung der Testungen vor Ort und den entsprechenden Fluss der Teilnehmer durch die einzelnen Stationen (Anmeldung, Registrierung, Testung,...) zu geben.  

Appell: Vorab anmelden, wieder rasch nach Hause

Damit die Aufenthaltszeit der Teilnehmer in den Test-Räumlichkeiten möglichst kurz gehalten werden, appellieren die Bürgermeister, sich vorab online für die Tests zu registrieren. Dazu wurden in den vergangenen Tagen Infos an die Bürger versendet. Auch die Einhaltung der zugewiesenen Test-Termine und das Mitbringen der E-Card seien für die Abwicklung wichtig, sagt der Meiseldorfer Bürgermeister Niko Reisel: "Dann kann man den Test rasch erledigen, sich wieder rasch ins Auto setzen und nach Hause fahren." 

Reisel bringt die Hoffnung seiner Kollegen auf eine hohe Beteiligung der Bevölkerung auf den Punkt: "Wir stehen vor dem wichtigsten Fest des Jahres. Wenn man ein negatives Testergebnis in Händen hält, kann man diesem Fest entspannter entgegen gehen."

Ordnerdienste, auch auf den Parkplätzen, werden übrigens in einigen Gemeinden von den Mitgliedern der Feuerwehren übernommen. 

Umfrage beendet

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