Neues Fahrzeug als Lohn für die Wehr. Das angekaufte Mannschaftsfahrzeug wird als wichtiges „Werkzeug“ für die Freiwillige Feuerwehr erachtet.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 09. Mai 2019 (15:16)

Benedikt Felsinger ging nach der Florianimesse am Sonntag als Pfarrer in die Sakristei und kam als Feuerwehrkurat wieder raus: Die Segnung des neuen Mannschaftstransporters mit Kommandozentrale stand bevor. Feuerwehr-Kameraden aus Geras, den angrenzenden Orten und Jakubov, Sponsoren, Ehrengäste und Bewohner versammelten sich dafür vor der Stiftskirche.

Kommandant Wolfgang Riener sprach über schöne Momente, „wenn bei schwierigen Einsätzen der Atemschutztrupp aus einem brennenden oder rauchenden Haus wieder kommt“ und wenn die Feuerwehr helfen oder gar Menschenleben retten kann. Das neue Fahrzeug, dessen Ankauf sein Vorgänger Robert Haidl eingefädelt hat, sieht er als Lohn der ehrenamtlichen Arbeit – „und der ist sehr üppig ausgefallen“.

 „Jeder Cent von euch ist gut angelegt“

 Die Finanzierung sei ohne Hilfe des Landes NÖ, der Landesfeuerwehr, der Gemeinde und der Bevölkerung „unmöglich. Ein Großteil der Einnahmen kommt direkt oder indirekt von euch“, erklärte er den Gerasern. „Was wir garantieren können ist, dass jeder Cent gut angelegt ist.“ Abschnittskommandant Heinz Krehan ergänzte, dass das Fahrzeug effektiv und überörtlich einsetzbar ist. Er lobte die Feuerwehr Geras als „sehr vorbildlich“.

„Es ist nicht ohne, solche Beträge aufzubringen“, betonte Bürgermeister Johann Glück die Wichtigkeit einer guten Ausrüstung. Er ist selbst FF-Mitglied. Die Feuerwehr steht für Tradition, Kontinuität und Respekt gegenüber dem, was geleistet wird, sagte Landesrat Ludwig Schleritzko in seiner Festrede. Egal, ob bei einem Brand, Unfall oder Unwetter: „Ihr seid unsere beste Versicherungspolizze im Land Niederösterreich.“

Er schloss sich dann dem Festzug zum FF-Haus an, wo die Grenzlandmusik Zissersdorf zum Frühschoppen spielte.