Garser „Fidelio“ auch in Bad Aussee zu sehen. Ein deutliches Zeichen, wie wichtig Freiheit ist und wie wir mit ihr umgehen (sollen), setzten Intendant und Dirigent Johannes Wildner und Regisseur Stephan Bruckmeier auf der Burg Gars mit der Inszenierung von Beethovens einziger Oper.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 19. Juli 2019 (12:00)

Schon im Vorfeld bei einem Festakt wurde die Bedeutung der Oper und deren Botschaft im Sinne der menschlichen Werte in den Mittelpunkt gerückt. Dies setzte sich dann in der Inszenierung mit einer ungewöhnlichen Einleitung - Goldene Hochzeit von Florestan und Leonore/Fidelio und im Folgenden Rückblick auf die schwere Zeit im Kerker bzw. der Suche nach dem geliebten Gatten - fort und endete mit der auch vom Publikum mitgesungenen "Ode an die Freude" aus der 9. Sinfonie. 

Schließlich gab es stürmischen Jubel für die Sänger, allen voran Herbert Lippert, Magdalena Renwart, Wilfried Zelinka, Paul Gay und Caroline Wenborne, den Chor und die Klangvereinigung Wien sowie das gesamte Team der Oper Burg Gars.

Übrigens: Ein Zeichen dafür, dass das kulturelle Schaffen der Oper Burg Gars auch über Niederösterreich hinaus geschätzt wird, ist daran zu erkennen dass der aus der Steiermark stammende Maestro Johannes Wildner, Regisseur Stephan Bruckmeier und ihr Team ins steirische Bad Aussee eingeladen wurden, wo am Montag, 29. Juli, um 19 Uhr in der Kirche St. Paul „Fidelio“ im Rahmen der „Beethoven plus.Tage“ konzertant aufgeführt wird.

Wer über Beethoven und "Fidelio" im Festakt sprach, wer bei der Premiere anwesend war und wie die NÖN-Kritik ausfiel, ist in der Print-Ausgabe der Horner NÖN bzw. im Landesteil ab Mittwoch nachzulesen.