Erstellt am 26. Dezember 2016, 21:11

von Martin Kalchhauser

Alkolenker hatte fast 2,4 Promille. Verhängnisvolle Fahrt: 43-Jähriger landete mit Gehirnerschütterung im Landesklinikum Horn.

NÖN

Kräftig „getankt“ hatte ein 43-Jähriger aus der Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen, ehe er sich am 22. Dezember mit seinem Geländewagen auf den Heimweg machte. Dort kam er jedoch nicht an.

Glatte Fahrbahn war gut gestreut

Kurz nach 16 Uhr war der Mann auf der Landesstraße 8081 von Altenburg Richtung Groß Burgstall unterwegs. Es herrschten winterliche Fahrbahnverhältnisse. Die Straße war stellenweise glatt, jedoch gut gestreut. Bei Straßenkilometer 1,9 kam es zum Unfall.

Linkskurve wurde zum Verhängnis

Unmittelbar nach der Brücke über die Kleine Taffa geriet der Fahrer in der dortigen starken Linkskurve ins Schleudern. Er verlor die Kontrolle über den Wagen, fuhr quer über die Fahrbahn und touchierte am linken Straßenrand die Hinweistafel mit der Aufschrift „Europa-Schutzgebiet“. Schließlich endete die Fahrt im Straßengraben, wo das schwere Fahrzeug auf der linken Seite liegend im Gestrüpp hängen blieb.

Verletzter konnte noch selbst Hilfe holen

Der Unfalllenker konnte vom eigenen Handy aus die Rettung und die Feuerwehr verständigen, bekam aber letztlich auch „Besuch“ von der Polizei, die bei der Alkoholkontrolle den beachtlichen Wert von 2,38 Promille ermittelte. Der Verletzte wurde an Ort und Stelle vom Roten Kreuz versorgt und ins Landesklinikum Horn gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

Feuerwehr holte Wrack aus Graben

Die Fahrzeugbergung erfolgte durch die FF Altenburg, die mit acht Helfern und zwei Fahrzeugen im Einsatz stand. Ein privates Abschleppunternehmen besorgte den Abtransport des vermutlich total beschädigten Geländewagens.