Promillefahrt endete mit vier Verletzten. Geplant war, nach Festbesuch ein Taxi zu rufen: „Aus Blödheit“ bekennt Lenker, habe er sich dann betrunken ans Steuer gesetzt.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 30. Mai 2019 (04:01)
APA (dpa/Archiv)
Symbolbild

Nach einem Festbesuch mit Bekannten hat ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Gmünd mit 1,6 Promille im Blut die Heimfahrt angetreten. Die „Alkofahrt“ am 18. November vergangenen Jahres endete für den Lenker und die drei Insassen in einem Graben in Großschönau.

Der 23-Jährige war in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Verkehrsspiegel gestoßen, auf eine abfallende Straßenböschung geraten, und das Fahrzeug hat sich in weiterer Folge überschlagen. Die vier Insassen hatten Glück. Sie überlebten alle, erlitten aber Verletzungen (unter anderem Prellungen, Verstauchungen und Verrenkungen). Die Freundin des Unglückslenkers zog sich eine Fraktur des rechten Schlüsselbeines zu.

"Warum ich mich ans Steuer gesetzt habe, kann ich nicht wirklich sagen"

„Es tut mir sehr leid. Es war eigentlich geplant, nach dem Festbesuch ein Taxi zu nehmen. Warum ich mich dann ans Steuer gesetzt habe, kann ich nicht wirklich sagen“, beteuert der Unglückslenker vor Gericht. Er findet nur eine Erklärung: „Aus Blödheit.“

Der bislang unbescholtene Waldviertler wird wegen grob fahrlässiger Körperverletzung zu vier Monaten auf Bewährung und einer unbedingten Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt (nicht rechtskräftig). Weiters muss er an die Opfer Schmerzensgeld zahlen.