Horn gewinnt das Derby gegen Eggenburg. Die Union Horn setzte sich gegen den UHC Eggenburg klar mit 32:24 durch.

Von Philipp Schneider. Erstellt am 18. Februar 2020 (11:21)

HORN - EGGENBURG 32:24

„Nach dem schlechten Start war das ein tolles Match von uns. Ein Sieg mit acht Toren Vorsprung gegen Eggenburg in stärkster Besetzung ist ein toller Erfolg“, freute sich Betreuer Herbert Steinhauser über den Derby-Erfolg. Eggenburg-Trainer Christian Lentschig war „etwas ratlos, weil wir am Papier die stärkere Mannschaft waren. Aber wir haben das nicht auf den Platz bekommen. Wir haben am Anfang das Geschehen dominiert, aber dann das Heft aus der Hand gegeben. Und Horn hat es gut aufgenommen.“

Eggenburg erwischte einen Traumstart, lag in der siebenten Minute bereits mit 5:1 voran. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen aber die Horner das Kommando, konnten schon fünf Minuten später ausgleichen und erspielten sich bis zur Pause einen Vorsprung von vier Toren.

„Die Abwehr war heute sehr stark. Tormann Jakub Jares hat eine hervorragende Leistung geboten, auch Michael Bünger mit elf Toren und Christopher Zellner mit fünf Treffern vom rechten Flügel muss man hervorheben. Es war insgesamt eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung“, so Steinhauser. Mitte der zweiten Halbzeit verkürzte Eggenburg mit drei Toren hintereinander von 17:23 auf 20:23. Aber die Horner reagierten ihrerseits ebenfalls mit drei Treffern in Folge. Danach war die Partie entschieden.

„Horn wollte den Sieg mehr und hat verdient gewonnen. Dazu kann man nur gratulieren. Es war ein interessantes, aber technisch kein schönes Spiel“, so Lentschig. „Zusätzlich zu dem verlorenen Spiel war es noch ärgerlich, dass ein Schiedsrichter mit fragwürdigen Pfiffen auf beiden Seiten unnötig für zusätzliche Emotionen gesorgt hat.“

In der Tabelle führt Horn (vier Spiele) mit drei Punkten Vorsprung auf Gänserndorf (drei Spiele). Eggenburg (drei Spiele) liegt als Vierter weitere drei Zähler dahinter. Für Eggenburg geht es am Samstag nach Perchtoldsdorf. Horn empfängt am 29. Februar die SG Langenlois/Krems.