ARBÖ Horn: Starker Start für 2017. Im Vorjahr standen 2.804 Serviceleistungen zu Buche. Kälte sorgte für einen heftigen Jänner mit vielen Pannen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 27. Januar 2017 (05:48)
Martin Kalchhauser
Pannenfahrer Manfred Sagl, ARBÖ Horn (kleines Foto), stand als Pannenhelfer in Horn im Einsatz. Im Bild half er Jürgen Bacher, dessen Auto am Freitag, 20. 1., bei -14 Grad nicht mehr anspringen wollte.

2.050 Serviceleistungen („Pickerl“-Überprüfungen, Klimawartungen, Windschutzscheiben-Reparaturen, …) erbrachte das ARBÖ-Team Horn im vergangenen Jahr im Prüfzentrum in der Prager Straße. Dazu kamen 754 Pannenhilfen.

Dafür, dass das neue Jahr turbulent begann, sorgte die teils arktische Kälte der vergangenen Tage mit Temperaturen von bis zu 18 Minusgraden in der Region Horn.

Die kalten Tage, besonders der 7. und 8. Jänner, der Mittwoch, 11. 1., und das vergangene Wochenende (19. bis 22. 1.) – alleine da gab es insgesamt fast 70 Einsätze! – hatten zur Folge, dass zur Zeit bereits mehr als zehn Prozent der Pannen des Vorjahres abgearbeitet wurden.

Martin Kalchhauser
Horns ARBÖ-Einsatzleiter Manfred Sagl

„Die meisten Probleme gab es natürlich mit den Batterien“, kann Einsatzleiter Manfred Sagl (Bild links) aus der arbeitsreichen Praxis berichten. Er wurde von seiner Kollegin Claudia Eder beispielsweise am Vormittag des Freitags, 19. Jänner, von einem Einsatz zum nächsten geschickt. „Dadurch, dass Autobatterien aufgrund vieler Kurzstreckenfahrten nicht voll waren, ließ sie der erhöhte Stromverbrauch des Starters bei den extrem kalten Temperaturen dann komplett zusammenbrechen.“

Ältere Batterien wurden zum Teil gleich von den ARBÖ-Technikern an Ort und Stelle getauscht, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen.

Während es wegen der trockenen Kälte in den letzten Tagen kaum Probleme mit zugefrorenen Türen oder Schlössern gab, waren es an den kältesten Tagen „abgefrorene“ Dieselfahrzeuge, die auf der Landstraße liegen blieben. Sagl: „Wir haben sie mittels Diesel-Zusatz und etwas Wärme im Prüfzentrum wieder flottmachen können.“