Horn

Erstellt am 07. März 2018, 04:59

von Martin Kalchhauser

Amon kehrt mit „Shiny Crack Gordon“ nach Horn zurück. Der gebürtige Horner Clemens Amon (32) kommt mit „Shiny Crack Gordon“ ins Kunsthaus. Was dürfen Musikfreunde erwarten?

Mit dem gebürtigen Horner Clemens Amon kommt die Band „Shiny Crack Gordon“ am Freitag erstmals zu einem Konzert hierher.  |  privat

Clemens Amon einer der sechs Musiker der Band „Shiny Crack Gordon“ (SCG). 1985 in Horn geboren, studierte er in Graz Elektrotechnik/Toningenieur und ist heute dort für ein Forschungsunternehmen im Bereich der akustischen Signalverarbeitung tätig.

NÖN: Wann und wie hat Ihre musikalische Karriere begonnen?

Amon: Schon als kleines Kind war ich immer begeistert, wenn mein Opa die Schallplatte „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofieff für mich auflegte. Mit zehn Jahren ermöglichten es mir meine Eltern dann, Klavier an der Musikschule Horn zu lernen. Später lernte ich mithilfe von Freunden, auch E-Gitarre zu spielen und gründete für einen Auftritt im Rahmen der 10-Jahresfeier des damaligen Cafés Florian eine Rockband. Es war mein erster Auftritt mit einer Band vor Publikum – ein super Erlebnis und cooles Konzert, aber auch das einzige in dieser Formation. Ungefähr zu dieser Zeit entwickelte sich auch meine Leidenschaft für elektronische Musik. Bis heute produziere ich im Studio und bin als DJ unterwegs. Dennoch war das Klavier von Beginn an mein Hauptinstrument, welches ich auch als Unterrichtsfach als Teil meines technisch-musikalischen Studiums wählte. Zu Beginn meiner Zeit in Graz zog es mich dann nochmals an die Musikschule Horn zurück, wo ich für zwei Jahre Trompetenunterricht nahm. Heute widme ich mich in meinen musikalischen Projekten fast ausschließlich Tasteninstrumenten wie Fender Rhodes, Wurlitzer Elektropiano und diversen Synthesizern.

NÖN: Wie sind Sie mit SCG in Kontakt gekommen? Wie entstand diese Band?

Der genaue Ursprung ist nicht bekannt. Angeblich gründete sie 2008 ein Gleisdorfer Rapper mit dem Namen Hustentee mit ein paar Freunden. 2010 stieß ich durch Studienkollegen hinzu, und drei turbulente Jahre später besteht SCG in der heutigen Besetzung. Seitdem nahmen wir viele Tracks im Studio auf, veröffentlichten eine EP, produzierten Musikvideos und spielten über 50 Konzerte.

Wie würden Sie die Musik charakterisieren, die SCG macht?

Bei Shiny Crack Gordon haben alle Bandmitglieder einen unterschiedlichen musikalischen Background. Das reicht von Funk und Jazz über Singer-Songwriter bis hin zu Rap und Electro. All diese Genres wirken auf unsere Musik ein, wobei die Basis unserer musikalischen Vorstellung der Beat des Hip Hops ist. Das Ergebnis: ein Mix aus Hip Hop, Funk und Pop.

Was wollen Sie und Ihre Kollegen mit der Musik bewirken?

Freude in uns und in den Menschen, die sich in die energiegeladene, pulsierende Soundwolke von Shiny Crack Gordon begeben