Mehr als 20 Freiwillige in Weitersfeld. Rasch reagierte auch der Gemeinderat der Marktgemeinde Weitersfeld auf die Herausforderungen, welche sich durch die Anordnungen der Behörde zur Einschränkung der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Von Leo Nowak. Erstellt am 19. März 2020 (11:12)
„Über 20 freiwillige Helfer haben sich sofort für diese Aufgaben gemeldet“, freut sich der Weitersfelder Bürgermeister Reinhard Nowak (links, mit gebotenem Abstand) über den ersten Zustelleinsatz von Lukas Steindl und Heidi Schaller.
Nowak

So richtete Bürgermeister Reinhard Nowak schon am Montag der Vorwoche ein Schreiben an die jüngere Bevölkerung, um die älteren ehrenamtlichen Helfer bei „Essen auf Rädern“ vorübergehend zu ersetzen.

Denn die - in Weitersfeld sind das immerhin 15 Ehrenamtliche  - gehören ja zur „Risikogruppe“. Außerdem sollen die neuen Freiwilligen Personen, die durch Alter oder Vorerkrankungen gefährdet sind, mit einem Einkaufsdienst entlasten. Schon mehr als 20 Freiwillige haben sich für diesen Dienst gemeldet.

Beide Maßnahmen waren bereits in den ersten Tagen erfolgreich. Die Weitersfelder Ärztin Verena Weinlich (Tel. 02948/8255) zeigte sich bereit, nach entsprechender Identifikation notwendige Medikamente und die Geschäfte Krähan (02948/8204), Schmid (02948/8202) im Ort und Blei in Sallapula (02947/363) Lebensmittel nach telefonischen Bestellungen für die Zustellung im Bereich der Gemeinde durch den neuen „Freiwilligendienst“ bereit zu stellen.