Drittes Becken in Mold. Nach Förderzusage soll im Mai mit dem Bau begonnen werden. Brücken werden auf Mängel überprüft.

Von Sebastian Dangl. Erstellt am 11. April 2021 (03:54)
Bürgermeister Wolfgang Schmöger.
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Vor Kurzem kam der Gemeinderat in Rosenburg-Mold wieder für eine Gemeinderatssitzung zusammen. Thema war unter anderem der Rechnungsabschluss 2020, der einstimmig beschlossen wurde. „Wir können zufrieden sein. Es steht relativ gut um die Gemeindefinanzen“, schildert Bürgermeister Wolfgang Schmöger.

Brücken sollen auf Mängel überprüft werden. Vorgestellt wurden vor dem versammelten Gemeinderat auch die Pläne für den Straßenbau 2021. Auch Vorschläge von den einzelnen Mitgliedern wurden diskutiert. Die konkrete Planungsphase mit dem Einholen von Angeboten hat allerdings noch nicht begonnen, erzählt Schmöger. Im Fokus stehen neben dem Straßenbau auch die Brücken in der Gemeinde. Diese sollen für mögliche Sanierungsarbeiten auf Mängel überprüft werden.

Wir können zufrieden sein. Es steht relativ gut um die Gemeindefinanzen. Wolfgang Schmöger

Hochwasserschutz: Drittes Becken in Mold kommt. Für den Hochwasserschutz laufen in der Gemeinde gerade die Vorbereitungen für ein drittes Becken in Mold. „Wenn mit der Förderung alles klappt, wollen wir mit der Errichtung im Mai starten“, erklärt Schmöger. Bei der Gemeinderatssitzung wurde konkret über Ablöse zweier Landwirte diskutiert, deren Gründe für den Bau notwendig sind. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen.

Bürgermeister-Appell: Kläranlage: Zu viel Fett landet in Kanälen. Probleme gibt es in der Gemeinde Rosenburg-Mold übrigens derzeit wegen zu viel Fett in den Kläranlagen. Vor allem in Rosenburg müssen häufig große Mengen Fett abgesaugt werden. „Fett gehört nicht in den Kanal. Die Fettablagerungen erhöhen auch die Erhaltungskosten für Kanäle und Kläranlagen“, sagt Schmöger. Er weist auf die richtige Entsorgung von gebrauchtem Speiseöl- und -fett mittels „NÖLi“ hin.

Sommernachtskomödie und Charity weitere Themen. Von Seiten der Sommernachtskomödie auf der Rosenburg gab es ein Subventionsansuchen. Dieses wurde wie eigentlich jedes Jahr beschlossen. „Heuer kann ja hoffentlich doch gespielt werden“, meint Schmöger nach der Absage im vergangenen Jahr. Vom 24. Juni bis zum 1. August steht auf der Burg das Stück „Ein Käfig voller Narren“ auf dem Programm.

Ein weiterer Punkt war das „Löwenprojekt“ des Lions-Club. In allen 20 Gemeinden des Bezirkes werden vom Club von Künstlern gestaltete Löwenfiguren aufgestellt. Die Werbeeinnahmen kommen wohltätigen Zwecken zugute. Auch die Gemeinde Rosenburg-Mold stellt dafür einen Platz zur Verfügung.

Neue Bauplätze geschaffen. Neu erschlossen wurden auch zehn Bauplätze in Rosenburg – Blick auf das Renaissance-Schloss inklusive –, acht Bauplätze in der neuen Siedlung in Mörtersdorf und fünf in Zaingrub, auch in Mold sind noch Bauplätze frei.