Bauhistoriker untersuchten Spital. Bauhistoriker Oliver Fries & Lisa-Maria Gerstenbauer durchleuchteten Baugeschichte des Horner Bürgerspitals.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 14. Februar 2020 (14:33)
Im Museum Horn präsentierten die Bauhistoriker Oliver Fries und Lisa-Maria Gerstenbauer (3. und 4. v.l.) die Ergebnisse einer bauhistorischen Untersuchung des Horner Bürgerspitals. Martin Bauer, wissenschaftlicher Museumsleiter, Gemeinderat Martin Seidl und Museumsdirektor Anton Mück (v.l.) würdigten die fundierte Aufarbeitung der Historie „Vom Bürgerspital zum modernen Museumskomplex“.
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In der Höbarthhalle des Museum Horn präsentierten die Bauhistoriker Oliver Fries und Lisa-Maria Gerstenbauer das Ergebnis einer bauhistorischen Untersuchung des Bürgerspitals. Auf 200 Seiten wurden „Vom Bürgerspital zum modernen Museumskomplex“ historische Bauabschnitte aus der 600-jährigen Geschichte des Gebäudekomplex Bürgerspital mit Stadtmauer, Schloss und den zahlreichen Umbauten dokumentiert.

Der Auftrag zur Erstellung dieser Arbeit war 2018 vom Stadtrat erteilt worden, berichtete Museumsdirektor Anton Mück. Das Ziel war, die Erkenntnisse der Bauforscher vom „Büro für Bauforschung und Denkmalpflege“ mit den Erkenntnissen von Andreas Thinschmidt in das Gesamtkonzept des neuen Museums Horn miteinfließen zu lassen. Laut Mück soll diese Arbeit auch als Grundlage für einen späteren Gebäudeorientierungsplan dienen.

Saisoneröffnung am 1. April mit Vernissage

Bei einem Rundgang durch das Haus wurden die Interessenten über die historischen Umbauten informiert. Kompetent und wissenschaftlich herausragend aufbereitet trug Bauhistoriker Oliver Fries seine Ergebnisse und Erkenntnisse vor. Die heikle Operation, aus dem Angebot der Quellen, die sie gesammelt hatten, ein homogenes Ganzes zu formen ist Fries und Gerstenbauer mit dem umfassenden Bericht gelungen.

Ab dem 1. April ist das Museum Horn übrigens wieder täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Am Eröffnungstag findet um 19 Uhr die Vernissage der Gemäldeausstellung „Blicke ins Universum“ von Ingrid Steininger statt. Dabei spricht Professor Fritz F. Steininger einführende Worte zum Thema „Vom Sternenstaub zum Universum“.