Freispruch: Retour mit Auto gegen Halfpipe

„Ich hatte einen Sonnenstich“, beteuerte Lenker, eine Horner Halfpipe nicht mutwillig beschädigt zu haben.

Erstellt am 23. November 2021 | 14:34
Gericht Symbolbild
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Foto: Shutterstock.com, Salivanchuk Semen

„Nicht schuldig“, erklärte ein Berufssoldat (29) vor Gericht zu dem Vorwurf, auf dem Areal der Arena eine Halfpipe absichtlich mit dem Auto beschädigt zu haben. Bei dem Crash kam ein Mädchen zu Sturz und erlitt leichte Verletzungen.

„Meine Freundin und ich wurden am Parkplatz angesprochen und sollten auf ein Getränk mitgehen. Das wollten wir nicht und gingen weg zur Rampe. Die beiden Männer stiegen ins Auto. Auf einmal hörte ich es scheppern und schon lag ich am Boden der Rampe. Der Fahrer hatte zurück geschoben und war in die Halfpipe gekracht. Sie haben aus dem Fenster g‘schaut, g‘lacht und sind dann weg“, schilderte ein Opfer (19) und es sah darin eine mutwillige Attacke.

Davon könne nicht die Rede sein, entgegnete der 29-Jährige und beteuerte, die Beschädigung der Rampe gar nicht bemerkt zu haben. Es sei aber ein Fehler gewesen, nach dem Rumpler nicht nachgeschaut zu haben, räumte er ein. Es sei ihm damals nicht gut gegangen, habe Tage zuvor zu viel Sonne abbekommen. Er sei durch einen Sonnenstich beeinträchtigt gewesen, beteuerte er und legte ein Attest vor.

Dem Beschuldigten konnte im Beweisverfahren keine mutwillige Attacke mit dem Auto nachgewiesen werden. Der 29-Jährige wurde freigesprochen. Jetzt sind die Versicherungen am Wort ...