Kinos: Früherer Start ist möglich. Silvia Meingast (Stadt-Kino) und Peter Hauswirth (Cinemaplexx) bereiten sich jetzt vor.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 20. Mai 2020 (05:41)
Symbolbild
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Die Kinos dürfen ab 1. Juli (statt September) öffnen: Die Entscheidung ist für „Stadt-Kino“-Besitzerin Silvia Meingast und „Cinemaplexx“-Betreiber Peter Hauswirth gleichermaßen überraschend gekommen. Erfreulich ist es für beide.

Meingast verspürt eine Erleichterung, „weil es ein Unterschied ist, ob man ein halbes Jahr zu hat oder vier Monate“. „Wir müssen schauen, welche Filme auf den Markt kommen. Das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen mit den Verleihern klären“, erklärt sie. „Wir sind nicht das Kino, das Blockbuster spielt, und wir müssen jetzt hinterfragen, welche Filme für unser Publikum konkret infrage kommen.“

Hauswirth sagt, dass die „Sommerferien an sich keine schlechte Zeit fürs Kino“ sind: „Aber ohne Filme ist’s schwierig.“ Die sechs Wochen zur Vorbereitung seien doch kurz, das sei genau die Vorlaufzeit für Filmbestellungen. „Aber ich gehe davon aus, dass die Filmverleiher kulant sein werden.“ Er rechnet dennoch damit, dass er erst Mitte Juli aufsperren wird.

Meingast wartet zudem die näheren Bestimmungen ab, was den Abstand unter den Besuchern betrifft: „Darf nur jeder zweite Sitz verkauft werden? Wie ist es, wenn eine Familie kommt? Ich denke schon, dass sie zusammensitzen dürfen“, denkt sie darüber nach. Hauswirth glaubt auch, dass der Reihenabstand mit 1,4 Metern „überhaupt kein Problem“ sei.