Platz für 25 Häuser in Mödring „Süd“. Mödring wächst weiter in Richtung Stadt Horn, Käufer der Bauplätze müssen innerhalb von fünf Jahren mit dem Bau beginnen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 18. Juli 2019 (04:12)
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„Immer wieder will die Stadtgemeinde Horn neue Baugründe für Einfamilienhäuser zur Verfügung stellen, weil einfach der Bedarf da ist“, begründete Finanzstadtrat Heinz Nagl, warum Flächen in Möd ring „Süd“, also in Richtung der Stadt Horn, umgewidmet und Baulandverfügbarkeitsverträge abgeschlossen werden.

Allerdings sind davon sechs Grundstücke mit 13 Eigentümern betroffen, was aber laut Nagl kein Problem sein dürfte: „Alle sind einverstanden, ihre Grundstücke an potentielle Käufer abzugeben.“

Ziel der Widmungsänderung von Land und Forstwirtschaft in Bauland Wohngebiet ist die kurzfristige Bereitstellung von Baugrundstücken, vorrangig für die Errichtung neuer Einfamilienhäuser. Die Eigentümer verpflichten sich, die Grundstücke – nach Abtretung des für die Errichtung einer Erschließungsstraße erforderlichen Grundstückteiles – in die vorgesehene Anzahl von Parzellen zu unterteilen und innerhalb von fünf Jahren nach Rechtskraft der Bauland-Widmung mit dem Bau eines Hauptgebäudes auf jeder Parzelle zu beginnen.

Der Stadtgemeinde ist dabei ein Vorkaufsrecht einzuräumen, das erlischt, wenn innerhalb dieser Frist mit dem Bau begonnen wird. Bei Nichterfüllung dieses Vertrages sind die Eigentümer, die Rechtsnachfolger bzw. die Käufer der Bauplätze verpflichtet, der Stadtgemeinde Horn eine Konventionalstrafe in Höhe von 25 % des Wertes des jeweiligen Grundstückes bzw. Bauplatzes zu bezahlen.