Gruber kooperiert mit Elk. Funktionell, wirtschaftlich – und schick: Der Schremser Fertigteilhaus-Produzent Elk setzt bei Konzept-Relaunch für Hotels & Motels auf Horner Architekten.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 01. August 2019 (03:45)
Was ist Altbestand, was kommt neu dazu? Elk zeigt den überarbeiteten Auftritt als Hotel- und Motelbauer bei dem Ausbauprojekt in Anif.
4juu

Fertigteilhaus-Marktführer Elk aus Schrems führt derzeit nicht nur den Wohnhausbau in die Moderne, sondern hat auch den Hotel- bzw. Motelbereich auf neue Beine gestellt: Die Horner „4juu Architekten“ um Karl Gruber, erst heuer mit einem Anerkennungspreis beim Österreichischen Stahlbaupreis und zuvor schon vielfach mit Holzbaupreisen ausgezeichnet, wurden in ein neues Konzept für den Bereich integriert.

Das Modell wurde in Richtung Gesamtlösungen generalüberholt, Elk will hier stärker ins Thema Design eintauchen. „Wirtschaftlichkeit und Ultrafunktionalität bleiben die Basis, die Innenstruktur der Gebäude bleibt also modular und funktionell“, sagt Vertriebschef Gerald Wurz. Aber, so Geschäftsführer Thomas Scheriau: „Daneben sollen vor allem im Außenauftritt auch neue Ansprüche ans Design erfüllt werden. Wir wollen etwa Antworten auf regionale Baustile geben.“

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Mustergültig veranschaulicht wird das derzeit beim Boutiquehotel Anif, das als Essigmanngut ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Um den regionstypischen Altbestand wird eine kräftige Erweiterung um 99 Zimmer realisiert, der Auftragswert für Elk beläuft sich auf 3,5 Mio. Euro. Die Arbeiten für den Fertigbau laufen, der Montagebeginn ist für September geplant.

29 Hotels und Motels wurden seit dem Start der Produktschiene 2006 gebaut. Heuer werden neben dem Projekt in Anif ein Seehotel in Podersdorf (36 Zimmer) und ein Motel in Strasshof (16 Einheiten) errichtet.