Stichwort Raumplanung: Von der Vision zur Realität?. Studenten der Boku Wien sollen Ideen und Entwürfe für die Horner Stadtentwicklung liefern – etwa die Grünraumerweiterung entlang der Taffa.

Von Eduard Reininger und Thomas Weikertschläger. Erstellt am 09. Oktober 2019 (03:16)
Foto: Reininger
Studenten der Boku Wien informierten sich im Rahmen einer Projektstudie zur Raumplanung über Horn. Bürgermeister Jürgen Maier erteilte den „hypothetischen Planungsauftrag“, Franz Grossauer, Kinga Hat und Georg Neugebauer (v.l.) begleiten die Teilnehmer in den Workshops.

Mit einem „hypothetischen Planungsauftrag“ stattete Bürgermeister Jürgen Maier am 4. Oktober 45 Studenten der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) aus: Sie sollen im Rahmen eines Projekts zur Raumplanung in Horn Ideen und Inputs liefern, die später tatsächlich umgesetzt werden könnten. „Wobei die Betonung auf ,könnten‘ liegt“, sagt Maier. Gemeint ist damit, dass in diesem Projekt keine Konzepte erarbeitet werden soll, die dann umgesetzt werden müssen.

Die Studenten werden im Rahmen des Projektes – in der Vorwoche erkundeten sie schon in Kleingruppen die Stadt, vor allem die Planungsgebiete zwischen Bahnhof und Sportplatz bzw. den Stadtpark – in Workshops und Erhebungen Ideen liefern, die dann von der Stadtpolitik auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden. Denkbar ist etwa laut Maier, dass etwa ein Konzept zur Erweiterung des Grünraums entlang der Taffa Realität werden könnte. Ideen für das Gebiet zwischen Bahnhof und Sportplatz könnten für den Fall der Direktanbindung Horns an die Franz-Josefs-Bahn umgesetzt werden. Allerdings: „Bevor das konkret wird, muss man dann ohnehin mit den Grundeigentümern reden“, sagt Maier.

Im November sind die Studenten dann für die Workshoptage wieder in Horn. Da sollen die ersten Entwürfe auf dem Tisch liegen und die ersten visionären Ideen vorgestellt und einem Realitätscheck unterzogen werden. Die Endpräsentation ist für Jänner 2020 geplant.

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