Horn will Vorbildgemeinde werden. Die Stadtgemeinde Horn will ihren Weg zu Klima-Vorreiter-Gemeinde vorantreiben. Dafür wurde bei der Sitzung des Gemeinderates am 8. Oktober ein Maßnahmen-Paket beschlossen, das quer durch alle Fraktionen einstimmige Zustimmung fand.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 10. Oktober 2019 (10:24)
Stadtgemeinde Horn/Edith Reischütz
Laut Bürgermeister Jürgen Maier will die Stadtgemeinde Horn als eine Maßnahme des "Klima- und Umweltschutzprogramms" in den kommenden zwei Jahren 500.000 Euro in neue Photovoltaikanlagen auf Dächern von Gemeindewohnhäusern investieren.

Die Stadtgemeinde Horn wolle beim Thema „Klimawandel“ nicht länger zuschauen, sondern auf konkrete eigenständige Projekte setzen, erklärte Bürgermeister Jürgen Maier. Zwar bekenne sich Horn schon seit Jahren zum Klimaschutz, jetzt wolle man aber mit weitreichenderen Maßnahmen, die im neuen „Klima- und Umweltschutzprogramm“ definiert werden, auch Vorbildfunktion für andere Gemeinden übernehmen.

Zu den einzelnen Punkten gehören das „Programm der 1.000 Bäume“, die Investition von 500.000 Euro in den kommenden beiden Jahren in Photovoltaik-Anlagen, ein Bekenntnis zum Wasserschutz und einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, ein Bekenntnis zur Vermeidung von Plastik, die Etablierung als „Stromspargemeinde“, der Beitritt zur Initiative „Klimabündnis-Gemeinde“ und Bürgerbeteiligung in Sachen Klima- und Umweltschutz.

Details über die einzelnen Maßnahmen und welche Projekte konkret angedacht sind, lest ihr in der nächsten Printausgabe der Horner NÖN.