100 Kilometer Wanderwege in der „Wanderarena Gars“. Ausschilderung der Streckennetzes fast fertig, es folgen große Panoramatafeln und ein Folder mit genauen Beschreibungen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 26. Mai 2020 (06:36)
Ein „Knotenpunkt“ ist der Dreifaltigkeitsplatz, bei dem sich Susanne Beischlager, Andreas Hadl, Thomas Singer und Martin Falk postiert haben und die vom Bauhof neu montierten Tafeln präsentieren.
Rupert Kornell

„Eine langjährige Geschichte wird finalisiert“, freut sich Bürgermeister Martin Falk angesichts der Tatsache, dass die letzten der rund 400 Schilder für die „Wanderarena Gars“ von den Bauhof-Mitarbeitern montiert werden.

Begonnen hat es mit der früheren Vizebürgermeisterin Elisabeth Gröschel, die für die Gemeinde 2016 eine Studie in Auftrag gegeben hat, um zu erkunden, was in Gars fehlt. Und da kristallisierte sich klar heraus, dass Wandern und Laufen bei Gästen gefragt sind. Nach deren Ausscheiden aus dem Gemeinderat führte Tourismus-Gemeinderätin Susanne Beischlager das Projekt weiter und ließ vom Gmundner Spezialisten Runnersfun ein Konzept ausarbeiten, das von ihrem Nachfolger Thomas Singer nun zum Abschluss gebracht wird.

Als „Profi aus der Praxis heraus“ (Falk) war der in der Garser Reha-Klinik als Physiotherapeut tätige Andreas Hadl von Anfang an involviert. „Er kennt die Strecken im Raum Gars genau, weil er mit den Patienten viel unterwegs ist“, dankt ihm Falk so wie allen anderen genannten Beteiligten für deren Engagement.

Elf Wander- sowie vier Lauf- und Walkingstrecken haben sich schließlich herauskristallisiert mit einer Gesamtlänge von über 100 km (!). Alle Routen von zwei bis fast 13 km sind natürlich entsprechend markiert und durch verschiedene Farben gekennzeichnet, auch eine Einteilung in „leicht – mittel – schwierig“ gibt es.

„Auf Schiene“ sind drei große Panoramatafel und ein Folder mit Beschreibung, Hinweisen und Geschichten wie etwa die vom „Liebesbankerl“.