Hohe Bereitschaft bei den Selbsttests. Gut 90 Prozent der Irnfritzer Schüler lassen sich testen, Lehrer, Schulpersonal zu 100 %.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 02. Februar 2021 (09:07)
An der Mittelschule Irnfritz laufen die Selbsttests von Schülern und Pädagogen – im Bild Leonie Veigl, Anna Harauer und Celine Schneider-Meixner (von links) mit Lehrer Matthias Wandl ganz problemlos ab.
MS Irnfritz

„Viele Kinder haben die Möglichkeit der Selbsttestung in der Schule in Anspruch genommen“, freut sich die Leiterin der Mittelschule Irnfritz-Messern, Irene Herzog-Genner. „So lernen die Schüler, dass auch sie einen Beitrag leisten können, um der Pandemie entgegenzuwirken.“

Neben den bisherigen Hygienemaßnahmen an der Schule kam nun ein neues, regelmäßiges Testverfahren zum Einsatz. Damit soll die Sicherheit an der Schule nochmals erhöht werden. Dieser sehr schonende Selbsttest wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Er ist natürlich freiwillig und bedarf der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Zwischen 30 und 40 Kinder von insgesamt 120 waren in den letzten Wochen vor den Semesterferien zur Betreuung im Haus und rund 90 Prozent davon haben das Angebot angenommen. „Vor zwei Wochen haben wir einmal getestet, vorige Woche zweimal“, weiß Herzog-Genner zu berichten und fügt hinzu: „Bei den Lehrern und beim Personal waren es 100 Prozent!“

Motto: „Gemeinsam schaffen wir das!“

Der Test an einer eigens eingerichteten Station ist sehr unkompliziert und wird unter Aufsicht einer Lehrperson von den Kindern selbst durchgeführt. Wie auch andere Schnelltests ist dieser Selbsttest insbesondere dafür geeignet, eine hohe Virenlast nachzuweisen. So soll laut Bildungsministerium ein breites und langfristiges Sicherheitsnetz aufgebaut werden.

„Natürlich darf diese Testung nicht als Freibrief gesehen werden“, so die Schulleiterin. „Auch die Hygienemaßnahmen sind nach wie vor sehr wichtig. Unsere Schüler gehen bereits sehr verantwortungsvoll mit diesen Maßnahmen um. Unser Motto in der Schule lautet: ,Gemeinsam schaffen wird das – es kommt auf jeden, also auch auf mich an‘“.