Zweite Etappe fertig: Turmkreuz erstrahlt in Gold. Nach der Innenrenovierung im Jahr 2011 wurde nun die Turmspitze der Pfarrkirche in Japons saniert.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 03. September 2017 (05:32)
Pfarrer Johannes Mikes segnete das neue, vergoldete Turmkreuz.
privat

Im Jahr 2011 wurde mit der Innenrenovierung der erste Schritt im Rahmen der Generalsanierung der Japonser Pfarrkirche gesetzt, nun wurde mit der Renovierung des Kirchturms die zweite Etappe des Projektes abgeschlossen.

Anerkannte Firma führte die Arbeiten durch

Zweite Etappe fertig: Das Turmkreuz der Pfarrkirche in Japons erstrahlt in Gold
NOEN

Bereits vor zwei Jahren hatte sich der Pfarrkirchenrat dazu entschlossen, den Kirchturm zu sanieren. Die Blecheindeckung des Turmhelmes wies starke Rostschäden auf, der Farbanstrich des Helmes wurde immer schlechter.

Nachdem die Arbeiten mit dem Bauamt der Diözese St. Pölten und dem Bundesdenkmalamt abgesprochen worden waren, starteten im September 2016 die Arbeiten, die nun abgeschlossen wurden.

Die in Fachkreisen anerkannte Firma Renato Zambelli aus Oberösterreich führte die Arbeiten durch. Neben der Erneuerung des Turmhelmes wurden auch der Verputz des Turmes und der Dachstuhl vor Wasserschäden gesichert, indem eine Ab deckung mit Kupferblech errichtet wurde. Die Kreuzkugel musste ebenfalls erneuert werden, und schließlich wurde das Turmkreuz neu vergoldet.

Planung für Sanierung der Außenfassade läuft

Nachdem in die Innenrenovierung bereits rund 138.000 Euro (davon fast 63.000 Euro aus Spenden und Sammlungen in der Gemeinde) investiert worden waren, verursachte die Turmrenovierung weitere 45.000 Euro. Davon entfielen auf die Pfarre 13.000 Euro, der Rest wurde von der Diözese St. Pölten, dem Stift Geras und durch Förderungen von Bund und Land aufgebracht.

Die Freude über die frisch sanierte Kirchturmspitze der Pfarrkirche in Japons ist bei den Mitgliedern des Pfarrkirchenrates Josef Offenberger, Renate Ludl, Franz Donninger, Erich Engelbrecht (von links) und Pfarrer Johannes Mikes (2. von rechts) groß.
Thomas Weikertschläger

Glücklich über die Renovierung zeigte sich klarerweise auch Pfarrer Johannes Mikes: „Da schaut man jetzt schon wieder gerne hin“, meinte er über den weithin sichtbaren Turm der Pfarrkirche.

Für die Mitglieder des Pfarrkirchenrates um Josef Offenberger gibt es nur ein kurzes Durchschnaufen: Demnächst laufen die Planungsarbeiten für die dritte Etappe der Kirchenrenovierung an.

Offenberger: „Wir holen jetzt Angebote für die Sanierung der Außenfassade der Kirche ein.“ Denn diese wurde zuletzt Anfang der 80er-Jahre saniert, nur die Westseite wurde vor rund zwölf Jahren neu gefärbelt, aber auch sie ist bereits wieder sanierungsbedürftig.

Bei der Innensanierung im Jahr 2011 wurden die Sitzbänke in Volleiche erneuert, Ausbesserungsarbeiten an der Kanzel, Malerarbeiten, Arbeiten an der Elektroinstallation und der Heizung sowie an der Lautsprecheranlage und der Liederanzeige durchgeführt.