„Albino“ auf der Straße verendet. Zweijähriger fand eine seltene Würfelnatter tot auf der Kamptal-Bundesstraße.

Von Anton Mück. Erstellt am 30. Juli 2014 (06:01)
NOEN, zVg
Der zweijährige Timo Patzl aus Tautendorf bei Gars, der gerne mit Freunden in Kamegg baden geht, fand diese 105 cm lange, leider schon tote, ungiftige Wassernatter auf der Straße.
Die in der Roten Liste Österreichs als „stark gefährdet“ eingestufte Würfelnatter hat ihr bedeutendstes niederösterreichisches Vorkommen im Kamptal.

Durch das Hochwasser 2002 wurden Flachwasserzonen, Schwemmgutansammlungen und strömungsberuhigte Stellen geschaffen, die die Bedingungen für die Würfelnatter entscheidend verbesserten. Im Kamptal läuft zudem seit einigen Jahren ein wissenschaftliches Projekt, das diese Bedingungen erhalten und weiter verbessern soll.

Von dieser ohnehin schon seltenen Schlangenart fand ein noch seltenerer, weißer Albino vor wenigen Tagen seinen Tod im Autoverkehr der Kamptal-Bundesstrasse im Ortsgebiet von Kamegg.