Kein Einspruch in Röhrenbach. SPÖ lässt Frist ungenützt verstreichen: „Ernst Gabriel hat Mandat erreicht und will für Röhrenbach arbeiten.“

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. Februar 2015 (07:14)
NOEN, Reininger
Bürgermeister Gernot Hainzl (re.) bei der Stimmabgabe am 25. 1.: Zweiter Wiederwahl am 27. 2. dürfte nichts mehr im Wege stehen. Foto: Reininger
Aufatmen in Röhrenbach. Wegen des Auftauchens einiger Stimmzettel aus 2010 (die ÖVP kandidierte damals „solo“, Anm.) hatte es kräftig rumort. Eine Wahlanfechtung durch die SPÖ – ihr Kandidat Ernst Gabriel erreichte ein Mandat, die ÖVP hält die anderen 14 – stand im Raum.



Im NÖN-Telefonat bekräftigte SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Josef Kromsian, dass man davon Abstand nehmen werde. „Wir haben das wie versprochen dem Kandidaten entscheiden lassen. Er hat sein Mandat und damit sein Ziel erreicht und möchte jetzt für Röhrenbach arbeiten.“

Damit ist auch ÖVP-Bürgermeister Gernot Hainzls Erwartung bestätigt, der hoffte, dass am Montag, 9. 2. (letztmöglicher Tag), keine Anfechtung einlangen werde und eine Neuauflage der Wahl damit endlich vom Tisch sei.

Einer zweiten Wiederwahl Hainzls (er kam 2008 ins Amt und wurde 2010 bestätigt) bei der für Freitag, 27. Februar, angesetzten konstituierenden Gemeinderatssitzung steht damit nichts mehr im Wege.