Neuer Chef für die Bürgermeister im Bezirk Horn. Der Meiseldorfer Niko Reisel wurde mit 96 Prozent der Stimmen zum Gemeindebundobmann im Bezirk Horn gewählt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Mai 2021 (07:20)
Der neue Gemeindebundobmann Niko Reisel (3. von rechts) mit seinem Bezirksvorstand: Karl Braunsteiner, Franz Linsbauer, Gabriele Kernstock, Christian Krottendorfer, Präsident Alfred Riedl, Jürgen Maier, Andreas Nendwich und Elisabeth Allram (von links).
Herbert Gschweidl, Herbert Gschweidl

Der Meiseldorfer Bürgermeister Niko Reisel ist neuer Gemeindebundobmann für den Bezirk Horn. Er löst in dieser Funktion den Pernegger Franz Huber, der 15 Jahre an der Spitze der Bürgermeister des Bezirks Horn gestanden hatte, ab. Der 47-jährige Reisel ist seit 2014 Bürgermeister seiner Heimatgemeinde.

Reisel wurde mit 96 Prozent aller abgegebenen Stimmen – alle ÖVP-Gemeindemandatare waren stimmberechtigt – zum Obmann und damit zum Nachfolger Hubers gewählt. Dieser hatte die Geschicke der Bürgermeisterrunde über 15 Jahre lang geleitet. Huber dankte auch Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, mit dem er im Landespräsidium arbeitete. Weiters dankte er Landtagsabgeordnetem Jürgen Maier und seinen ehemaligen Bürgermeisterkollegen „für die hervorragende Zusammenarbeit und vor allem für die persönlichen Freundschaften“.

Braunsteiner und Allram sind Stellvertreter

Zu den Stellvertretern Reisels wurden die Bürgermeister Karl Braunsteiner (Japons) und Elisabeth Allram (Brunn) gewählt. Weiters im komplett neuen Vorstand sind Bürgermeisterin Gabi Kernstock als Finanzreferentin, Jürgen Maier als ihr Stellvertreter, Christian Krottendorfer als Schriftführer und Andreas Nendwich als sein Stellvertreter. Als Finanzprüfer wurden Franz Linsbauer und Markus Reichenvater gewählt. Alle anderen Bürgermeister fungieren als weitere Vorstandsmitglieder.

Nach dem Referat von Gemeindebundpräsident Riedl zu aktuellen politischen Themen und Anliegen der Gemeinden, skizzierte Neo-Obmann Reisel den weiteren Weg: „So wie es bei uns im Bezirk Horn üblich ist, werden wir als Bürgermeister auch weiterhin und vor allem gemeinsam für die Anliegen unserer Bevölkerung in allen 20 Gemeinden arbeiten.“ Er selbst gehe mit Demut in dieses neue Amt und werde es gewissenhaft und engagiert ausüben. Persönliche Schwerpunkte sehe er im „grünen“ Bereich, wo es den digitalen Ausbau und die Energiewende weiter zu forcieren gelte.